27.02.2024
Albrech, du solltest deine Desinformationen nicht so offensichtlich darstellen.
"Schwankungen von bis zu 52 Gigawatt bewältigt werden. Das entspricht der Leistung von etwa 1,5 Atomkraftwerken"
Welches Kernkraftwerk kommt auch nur annähernd in den Bereich von 34GW??
Vorhin ging es übrigens noch um das Thema Großkraftwerke mit ihren großen Generatoren wären unabdingbar für die Netz(Frequenz)stabilität, ansonsten müssten "für 60.000 Windräder, für Millionen von Solarpaneelen und vielleicht sogar für die Rückladestationen der Millionen Elektroautos" "eine elektronische Lösung" erfunden werden.
Das habe ich widerlegt. Offenbar muss ich nun davon ausgehen, dass du dich hier meiner Sichtweise angeschlossen hast, da von dir keine Erwiderung zu Thema mehr kam und du stattdesen ein neues Thema aufgemacht hast, "Redispatch und seine Kosten".
Ja, es gibt Redispatch (Spoiler: gab es auch schon in Zeiten vor EE), und er verursacht auch Kosten (nicht zuletzt dadurch, dass der Netzausbau den Erfordernissen immer noch um Jahre hinterher hinkt). Und ja, natürlich erfordert die Netzstabilität Regelungseingriffe. Schließlich muss bisweilen kurzzeitig mehrerer MW an Laständerung kompensiert werden können. Auch das ein alter und bekannter Hut und keine Neuerfindung seit EE. Was sich im Zuge der EE Einführung aber verändert hat, sind die Fähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeiten bei der Regelung. Diese sind enorm gewachsen und machen nicht zuletzt das Netz so sicher, wie es ist; ohne unzulässige Frequenz- oder Spannungsabweichungen, ohne systemimmanente Blackoutgefahren.
"Zusätzlich zu den finanziellen Belastungen führen die Redispatch-Maßnahmen, insbesondere durch das Hochfahren von Kohle- undq Gaskraftwerken, zu einem Anstieg der CO₂-Emissionen."
Wo siehst DU denn da das Problem? Du glaubst doch gar nicht an den anthropogenen Klimawandel, sondern allenfalls an Intensitätsänderungen der Sonne. Was hast du also für ein Problem mit temporären Anstiegen der CO2 Emissionen? Und was wären deine Alternativen bzw. Lösungsvorschläge? Der von den CDU/Merkel Regierungen terminierte und durchgezogene Atomausstieg bei gleichzeitig verschlepptem EE- undNetzausbau ist vollzogen. Es gibt in Deutschland keinen Leistungsreaktor mehr mit aktueller/aktiver Betriebserlaubnis und ausreichend Brennelementen für einen sichern Wiederanlauf. So gesehen ist Redispatch und der gelegentliche Einsatz zusätzlicher konventioneller Kraftwerke eine Notwendigkeit. Eine Notwendigkeit, die mit steigendem EE-Ausbau in Süddeutschland und mit zunehmendem Netzausbau geringer und kostengünstiger wird.
Die die von dir kolportierten Redispatchkosten von Januar 2024 in Höhe von 210 Mio € einordnen zu können, hier mal ein Überblick des Zeitraums Juli '21 bis Juli'23:

Zu erkennen ist, dass der Juli'23 mit <200Mio€ keinen extremen Ausreißer nach oben darstellt. Ja, dass nicht mal der Januar'24 mit 210Mio€ besonders hoch ausfällt (erst Recht nicht im Vergleich zu Jan'22 und Jan'23).
Zu blöd, dass du hier versuchst etwas zu skandalisieren/dramatisieren, was gar kein Extrem darstellt.
"Also fahre ich jetzt fort mit meiner Desinformation"
Ja, so offensichtlich, wie gescheitert.