Forum:Gesundheit - Total verzweifelt: Plaques in Halsschlagader – was tun?

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Thomas V. 6808 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Hi Ole, ich gehe von der Situation aus, Statine nach Infarkt plus Q10.

In der orthomolekularen Medizin werden  2 relevante Funktionen genannt...Die wichtigste, die mitochondriale Energiegewinnung, energetische Unterstützung des Herzmuskels und zweitens, die antioxidative Wirkung auf das Endothel. Bei Statinen wirkt Q10 auch gegen Nebenwirkungen des Statins, wie Schmerzen und auch auf die mitochondriale Beeinträchtigungen durch das Statin. Es werden hier Spiegelwerte genannt von 2 mcg/ ml bis zu 3.5 bis 5. Normale Werte liegen zwischen 0,5 und 1,0

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Ole

2109 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej Thomas V,

"Statine hemmen allerdingst den Syntheseweg, so dass auch Q10 sinkt und supplement werden muss."

 

Beim ersten Teil widerspreche ich dir gar nicht: Statine können den CoQ10-Spiegel beeinflussen bzw. senken.

Bei deiner Schlussfolgerung würde ich allerdings genauer unterscheiden: Aus einer möglichen Absenkung des CoQ10-Spiegels folgt nicht automatisch, dass eine Supplementierung notwendig ist.

Die entscheidende Frage wäre daher: Woran machst du fest, dass in diesem konkreten Fall eine Supplementierung erforderlich ist, und welche belastbare Evidenz gibt es dafür?

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Roger 1593 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Hallo Thomas,

bei den sog. "Schlacken" in den Gallenkanälen kristallisiert Cholesterin in den Gallenkanälen, wenn z.B. evtl. Parasiten die Bildung von Gallensäure hemmen. Die prof. Leberreinigung sollte von einem erfahrenen Arzt begleitet werden: z.B. Kräutermischung zur Eliminierung evtl. Parasiten, Bittersalz zur Erweiterung der Gallenkanäle, Physiotherapie etc. Viele Grüße!

Roger

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Thomas V. 6808 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Cholesterin ist nicht grundsätzlich "böse" und wird u.a. zur Bildung von Q10 sowie vielen Hormonen benötigt

Q10 wird nixhtnaus Q10 gebildet, es hat den selben Syntheseweg. Niedriges Cholesterin bedeutet nicht gleichzeitig niedriges Q10. Statine hemmen allerdingst den Syntheseweg, so dass auch Q10 sinkt und supplement werden muss.

Deshalb könnte die "Entschlackung" der Gallenkanäle sinnvoll sein (prof. Leberreinigung), um den Cholesterin Wert im Blut ein wenig zu senken.

Was sind Schlacken in Gallenkanälen? 

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Juliane 336 Kommentare Angemeldet am: 12.04.2020

 

Repatha verordnungsfähig, wenn der angestrebte LDL-C-Zielwert nicht mit hochdosierten Statinen, Ezetimib und/oder Bempedoinsäure erreicht werden kann

 

https://www.aok.de/gp/arzneimittel/rabattvertraege-nds/repatha

 

Unterschiede im Überblick:  

Merkmal Ezetimib (z.B. Ezetrol) Repatha (Evolocumab)
Wirkstoffklasse Cholesterinabsorptionshemmer PCSK9-Inhibitor (monoklonaler Antikörper)
Wirkprinzip Hemmt die Cholesterinaufnahme im Darm. Erhöht die Anzahl von LDL-Rezeptoren auf der Leber zur Filterung von LDL aus dem Blut.
LDL-Senkung Ca. 15 % bis 20 % (zusätzlich zu Statinen) Ca. 55 % bis 60 %
Darreichung Täglich als Tablette Alle 2 oder 4 Wochen als Spritze (Fertigpen) unter die Haut
Kosten Günstig (als Generikum verfügbar) Sehr teuer (Biologikum)
Typischer Einsatz Erste Ergänzung, wenn Statine allein nicht ausreichen oder unverträglich sind. Hochrisikopatienten (z. B. nach Herzinfarkt), wenn Statine + Ezetimib nicht ausreichen.
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Chester B. 206 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Eine Softplaque ist aufgebaut wie ein vulkanartiges Gebilde in der Gefäßwand:

  1. Der flüssige Kern (Lipidkern): Im Inneren sitzt ein weicher Brei aus Cholesterin, Fett und Entzündungszellen.
  2. Die Schutzhaube (Fibrous Cap / Faserplatte): Zum fließenden Blut hin trennt eine dünne Kappe aus Bindegewebe und glatten Muskelzellen diesen gefährlichen Brei vom Blutstrom ab.

Wenn diese Kappe zu dünn ist, bricht sie unter dem Druck des pulsierenden Bluts auf – der Brei berührt das Blut, es entsteht sofort ein Gerinnsel, und es kommt zum Schlaganfall.   Was Repatha und Ezetimib nun zeitgleich tun:   1. Sie saugen den „Brei“ aus dem Inneren ab (Plaque-Regression) Weil der LDL- und der ApoB-Wert im Blut durch die Medikamente extrem niedrig sind, entsteht ein biologisches Gefälle. Der Körper fängt an, das im Kern festsitzende Cholesterin wieder herauszulösen und abzutransportieren (reverser Cholesterintransport). Der weiche Kern schrumpft und trocknet aus.    2. Sie bauen die Kappe zu einer dicken Panzerung um (Plaque-Stabilisierung) Gleichzeitig passiert an der Oberfläche etwas Entscheidendes. Der niedrige LDL-Spiegel stoppt die chronische Entzündung an der Gefäßwand.

  • Zuvor: Die Entzündungszellen haben Enzyme (Metalloproteinasen) ausgeschüttet, die das Bindegewebe der Schutzkappe permanent zerfressen und ausgedünnt haben.
  • Unter Repatha: Die Entzündung erlischt. Die körpereigenen Zellen (glatte Muskelzellen) können nun ungestört neues, stabiles Kollagen und Bindegewebe bilden. Sie reparieren und verstärken die Schutzhaube von innen heraus.

  Das wissenschaftlich bewiesene Ergebnis Große medizinische Studien (wie die HUYGENS-Studie oder die YELLOW III-Studie) haben genau das mit hochauflösenden Lasermessungen (OCT) im Gefäßinneren nachgewiesen:
Unter Repatha nimmt das Volumen des gefährlichen Fettkerns ab, während die schützende Deckplatte (Fibrous Cap) messbar dicker und mechanisch extrem stabil wird. Aus einer gefährlichen, instabilen Softplaque wird so im Laufe der Monate ein flaches, festes und harmloses "Narben-Gewebe" in der Gefäßwand, das kaum noch reißen kann. In den meisten Fällen kalzifiziert (verkalkt) die verbleibende Plaque als finaler Schritt dieses Heilungsprozesses. Was im ersten Moment beunruhigend klingt, ist in der modernen Kardiologie und Neurologie ein extrem erwünschtes Ziel. Man spricht hierbei von der sogenannten „Makro-Kalzifizierung“. Aktuelle klinische Studien aus dem Jahr 2025/2026 – darunter hochauflösende Messungen mittels PET- und CT-Angiographie bei Patienten unter Repatha (Evolocumab) – zeigen exakt diese zwei Phasen des Plaque-Umbaus:   1. Wie lange dauert der Umbau? (Die Timeline)

  • Erste messbare Stabilisierung (3 bis 6 Monate): Die Entzündung im Gefäß geht unter der intensiven Lipidsenkung extrem schnell zurück. Das Risiko für ein akutes Reißen (Ruptur) der Plaque sinkt bereits in den ersten Monaten drastisch.
  • Deutliche Plaque-Regression (12 bis 18 Monate): Nach etwa einem Jahr ist die faserige Deckplatte (Fibrous Cap) nachweislich dicker geworden, während das Volumen des gefährlichen, weichen Fettkerns signifikant geschrumpft ist.

  2. Der biologische Zement: Warum die Plaque verkalkt Wenn Repatha den weichen Fettbrei aus der Plaque heraussaugt, bleibt eine Art Hohlraum bzw. ein instabiles biologisches Gerüst zurück. Um das Gefäß mechanisch zu sichern, nutzt der Körper einen cleveren Reparaturmechanismus: Er lagert gezielt Kalzium in die verbleibende Struktur ein.

  • Zuvor (Gefährlich): Als die Plaque noch eine Softplaque war, gab es darin höchstens winzige, verstreute Kalkpünktchen (sogenannte Mikro-Kalzifizierung). Diese wirken wie Sandkörner im Getriebe und machen die Plaque noch instabiler.
  • Danach unter Repatha (Sicher): Unter der Therapie nimmt diese gefährliche Mikro-Kalk-Aktivität nachweislich ab. Stattdessen bildet der Körper großflächige, solide Kalkplatten (Makro-Kalzifizierung). Das Kalzium wirkt hier wie biologischer Zement. 

  Das Endergebnis in der Hirnarterie Die ehemals gefährliche, weiche und instabile Softplaque wird durch die Medikation schrittweise in eine flache, feste, "steinharte" Narbe umgewandelt. Eine solche verkalkte Plaque (Hardplaque) ist mechanisch so stabil, dass sie unter dem normalen Blutdruck praktisch nicht mehr reißen kann. Das Risiko für einen Schlaganfall an dieser Stelle bricht dadurch ein. Unter einer Repatha-Therapie ist die Zunahme von dichtem Kalk kein Zeichen für ein Fortschreiten der Erkrankung, sondern der schwarz-auf-weiß-Beweis für die erfolgreiche Heilung und Einmauerung der Plaque.

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Carlos 1246 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Hallo Roger,

die Leitlinien sind nicht von mir. Das war nur ein Hinweis auf einen Artikel, der hier vielleicht den einen oder anderen interessiert, aber keine eigene Bewertung von mir.  Ich denke aber auch nicht, dass Cholesterin grundsätzlich "böse " ist. Alles in Maßen halt oder wie der Engländer sagt "in moderation".  Es gibt ja hier einen Autoren, die hohe Cholesterinwerte sogar empfehlen, weil er hohe Cholesterinwerte mit längerer Lebensdauer verbindet. Kann sein, kann aber auch nicht sein. 

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Roger 1593 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Hallo Carlos,

Cholesterin ist nicht grundsätzlich "böse" und wird u.a. zur Bildung von Q10 sowie vielen Hormonen benötigt (der Körper reguliert die Cholesterin Synthese selbst). Bei einigen Risikofaktoren kann es jedoch sehr viel Sinn machen, den Cholesterin Wert im Blut (natürlich) zu senken. So "verpackt" die Leber z.B. unbekannte Schadstoffe im Cholesterin und sie werden anschließend über die Gallenkanäle ausgeschieden: siehe auch https://praxis-alternative-medizin.de/ganzheitliche-medizin/ . Deshalb könnte die "Entschlackung" der Gallenkanäle sinnvoll sein (prof. Leberreinigung), um den Cholesterin Wert im Blut ein wenig zu senken. Viele Grüße!

Roger

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Carlos 1246 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

https://www.t-online.de/gesundheit/aktuelles/id_101191968/cholesterin-ziele-leitlinie-senkt-ldl-grenzen-hdl-verliert-gewicht.html

 

Neue Leitlinie aus den USA . USA, das sind die mit der hier gefeierten neuen Ernährungspyramide. Fazit - LDL Cholesterin sollte niedrig sein,  HDL wird überbewertet. 

https://www.t-online.de/gesundheit/aktuelles/id_101206596/neue-ldl-zielwerte-cholesterin-weiter-zu-senken-schuetzt-das-herz-besser.html

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SK

362 Kommentare Angemeldet am: 11.11.2024

...nun habe ich mithilfe eigener Recherchen und der KI versucht, herauszufinden,
was genau der Unterschied zwischen Monacolin K und Lovastatin ist.

Ersteres ist ein Nahrungsergänzungsmittel, letzteres ein Medikament.

Das ist so pauschal natürlich falsch.
Auch Monacolin K ist ein zulassungspflichtiges Arzneimittel, nämlich ab
einer Tagesdosis von 5mg je Tablette.

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