Forum: Gesundheit - Total verzweifelt: Plaques in Halsschlagader – was tun?

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Ole 1898 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Tja, schau mal einer an....

Der Herr McDougalls weicht deutlich von kardiologischen Leitlinien ab. Er sagt, das Statine das Leben vieler Menschen nicht messbar verlängern und die Gefahren der Der Statine unterschätzt werden.

"Es gibt tausend andere Studien, Aussagen, die genau das Gegenteil behaupten." (Carlos 12.12.)

"Dieser John McDougall ist kein Hobbymediziner, der Studien selektiv wahrnimmt oder (nicht nur ) anhand von Studien argumentiert." (Carlos 15.12.)

Der hat das Zusammenspiel sehr erkannt (Ernährung, LDL,Statine)

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Ole 1898 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej

"Der Doc, John McDougall und Co sind einfach geniale Autoren, die wirklich etwas zu sagen haben. Sie sind bestens ausgebildet, können das Wissen anwenden, verstehen die Zusammenhänge und kommen aus der Praxis. Die Genialität wird dann vervollständigt durch die Fähigkeit Wissen vermitteln zu können."

Richtig! Und deshalb zitiere ich gerne nochmal die NEWS zum Thema LDL von Herrn Dr Strunz, weil es so schön ist! 

"Wie immer, ist Medizin ein bisschen komplizierter. Wenn man sie dann verstanden hat, wird es allerdings ganz einfach. Darf ich´s versuchen?

Dieses Zusammenspiel ist entscheidend. Bereits 1990 wunderschön aufgezeigt in der folgenden Tabelle. Dort geht es um Menschen mit (angeboren) sehr hohem Cholesterin von fast 400. Die trotzdem völlig Gefäß-gesund sein können. Interessiert mich: Genau solch ein Mensch bin ich nämlich. Aus der Tabelle entnehmen Sie, dass auch ein 400-er Cholesterin erst dann gefährlich wird, wenn Lipoprotein (a) erhöht ist. Bei dieser Messung war der Grenzwert für Lp (a) 30. Also über 30: Lebensgefährlich.

Nicht Cholesterin ist gefährlich, sondern LDL-Cholesterin. Ist aber auch nicht gefährlich, wenn kein Lipoprotein (a) vorhanden ist. So sieht die Sache schon ganz anders aus.

Ist selbstverständlich immer noch nicht die ganze Wahrheit. Dieses LDL-Cholesterin zusammen mit Lipoprotein (a) muss erst mal an der Gefäßwand ankleben. Die muss also rissig sein. Im Normalsprech "entzündet". Und das kann man verhindern. Man kann also alle fettigen Risikofaktoren in sich tragen, das Ankleben aber verhindern.

Bedeutet: Sie brauchen nur genügend Antioxidantien zu essen und schon… kann Ihnen nichts mehr passieren"

https://www.drstrunz.de/wissen/details.php?id=121016

 

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Thomas V. 6662 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

aber die Idee von Thomas die Ansätze zu kombinieren, ist eine Möglichkeit. Alternativ wird die High-Carb Variante sicher einigen entgegen kommen.

...damit kombiniert/trainiert man beide Welten, mit dem Effekt, optimal auf die jeweilige Stoffwechsellage zu reagieren. Es wird nicht eine Stoffwechselvariante präferiert und die andere vernachlässigt, die dann an Empfindlichkeit verliert.

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Thomas V. 6662 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Korrektur: jetzt kommen unsere Experten und führen die geringere Lebenserwartung auf das niedrigere Cholesterin zurück ...

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Thomas V. 6662 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Thomas, dass diese Öle schädlich sind und Transfette womöglich noch mehr, war damals eben noch nicht bekannt.

Richtig! Aber jetzt kommen unsere "Experten" und führenndie geringere L Lebenserwartung auf das höhere Cholesterin zurück...den kognitiven Klimmzug muss man erstmal hinbekommen!

Carlos, gegen Stärke als Kohlenhydrat hat niemand etwas, außer der LowCarbJüngern. Das moniert auch ChrisMichalk regelmäßig. Aber so ist es mit Ideologien, sitzt man einer auf, ist man für reflektierende Argumente nicht mehr zugänglich.

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Carlos 1167 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Hallo Uli,

ich hatte dich gar nicht im Visier (was die Studien betrifft).  Es gibt halt Autoren, die keine entsprechende medizinische Ausbildung und kaum Erfahrung mit Patienten haben. Das sind die Studienerklärer. Der Doc, John McDougall und Co sind einfach geniale Autoren, die wirklich etwas zu sagen haben. Sie sind bestens ausgebildet, können das Wissen anwenden, verstehen die Zusammenhänge und kommen aus der Praxis. Die Genialität wird dann vervollständigt durch die Fähigkeit Wissen vermitteln zu können. Die Positionen könnten fast nicht weiter auseinanderliegen, aber die Idee von Thomas die Ansätze zu kombinieren, ist eine Möglichkeit. Alternativ wird die High-Carb Variante sicher einigen entgegen kommen. Und es geht eben doch mit Kartoffeln und Co, die dann sättigen ohne entsprechende Kilos und schlechtem Gewissen. Es sind auf jeden Fall gute Gedanken ( auch von John McDougall ), die man individuell umsetzen kann oder nicht. Jeder Jeck ist anders , hat andere Bedürfnisse, andere Befindlichkeiten, usw. Für mich ist es erfrischend anders als selektive Studienerklärernews, die aber auch für bestimmte Personen ihre Berechtigung haben.  

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Carlos 1167 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

Thomas,  die Öle vermindern das Cholesterin und niedriges Cholesterin (durch die Öle) führt dann zu früheren Tod. Das sind wir wieder bei niedriges Cholesterin = geringere Lebenserwartung.  :-)

Das Wort Zeitenwende wird auch etwas inflationär verwendet.  Das hat doch der Bundeskanzler Olaf Scholz geprägt, wobei die Waffen vermutlich selbst jetzt immer noch nicht bestellt wurden -oder nur vereinzelt.   

 

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Uliginosa 665 Kommentare Angemeldet am: 21.07.2019

Hallo Roger,

tuberkulinische Konstitution - oh - das muss ich mal lesen, wenn ich Zeit habe und nicht, wie jetzt, ein paar Minuten im vorweihnachtlichen Bürostress abknapse. ;) Ansonsten war mein Aminogramm vor acht Jahren ziemlich gut, während das Gesamteiweiß zu niedrig war. Strunz sagte damals: Sie essen genug Eiweiß und meinte vielleicht könnte Zink helfen. Scheint nicht so - das Gesamteiweiß bleibt stabil niedrig. 

Thomas, dass diese Öle schädlich sind und Transfette womöglich noch mehr, war damals eben noch nicht bekannt. Immerhin hat man der Kontrollgruppe das gesättigte tierische Fett nicht verboten. Und leider werden diese Öle auch heute noch von vielen für gesund oder zumindest harmlos gehalten und vielfach auch noch empfohlen. 

Carlos, gerne wiederhole ich noch mal, dass mich einzelne Studien höchstens periphär interessieren. Und John (John??? noch viel mehr ein Sammelbegriff als Thomas oder Ulrike ;)), also John McDougall möchte ich Weston Price gegenüberstellen, dessen Werk sich auf Daten aus der ganzen Welt stützt, und aus einer Zeit stammt, als es noch weitgehend ursprünglich lebende Menschengruppen gab. Der Zahnarzt Price hat in den 1930er Jahren indigene Völker besucht, hat ihre Zähne untersucht und fotografiert und ihre Nahrung auf Inhaltsstoffe untersuchen lassen. Er hat festgestellt, dass die gesund erhaltende Nahrung der ursprünglich lebenden Volksgruppen 4 mal mehr wasserlösliche und 10 mal mehr fettlösliche Vitamine enthält als die Nahrung der US-Amerikaner. Das war vor 1940. Wenn man bedenkt, dass sich Nahrungsqualität seither gewiss nicht verbessert hat, dann kann man eigentlich kaum daran zweifeln, dass bei "normaler" heutiger Ernährung Mangel herrschen muss. Was der Doc ja auch regelmäßig feststellt. Und vielmehr, wenn man nährstoffreiche tierische Lebensmittel zugunsten nährstoffarmer, stärkereicher Pflanzenteile (weitgehend) ausklammert, wie John McD. 

Die Ergebnisse von Weston Price' Untersuchungen stützen sich auf Menschengruppen aus aller Welt, mit den verschiedensten Diäten, je nach Lebensraum, die über sehr viele Generationen gesund geblieben sind, ohne medizinische Versorgung, ohne NEM. Auf wieviele Jahre Erfahrung mit seiner Diät kann McD. zurückgreifen? 

Man muss dazusagen, dass W. Price Vegetarier war und feststellen musste, dass es keine Naturvölker gibt, die vegetarisch leben. (Von vegan ganz zu schweigen) 

Vlg Uli

 

 

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Roger 1478 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Hallo liebe Uli,

hier kann ich nur zustimmen: siehe auch https://www.semmelweis.de/images/downloads/SANUM-Post/51/51_schneider_tuberkuline.pdf . Dein Eiweißverzehr ist wahrscheinlich ausreichend (je nach Aminogramm bzw. Gesamteiweiß im Blut) und ein Leistungssportler benötigt natürlich viel größere Mengen von Mikronährstoffen: die moderne Sportlernahrung enthält u.a. große Mengen von hochwertigen Proteinen, Galaktose und pflanzliche Inhaltstoffe (Dr. Mosetter, Konstanz). Viele Grüße und eine schöne Adventszeit!

Roger

 

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Thomas V. 6662 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Habe mir die heutige News von Robert angesehen, mit Blick auf die genannte Studie und die daraufhin getroffen Ausage. Interessant war dabei, dass in dieser Studie die Cholesterinsenkung erreicht wurde, durch den Einsatz Linolsäurereicher Öle. Von diesen Ölen wissen wir, daß sie massiv das Entzündungsgeschehen anheizen.

Mit anderen Worten, diese Öle sind noch schädlicher, als ein hohes Cholesterin!

Hierzu aus Pubmed:

Das Minnesota Coronary Experiment (1968–1973) war eine randomisierte Ernährungsexperiment in einem Pflegeheim und sechs staatlichen psychiatrischen Einrichtungen in Minnesota (n≈9 423). In der Interventionsgruppe wurden gesättigte Fette weitgehend durch linolsäurereiche Pflanzenöle (z. B. Maisöl) ersetzt. Die Intervention senkte das Serum-Cholesterin deutlich (mittlere Änderung −13,8% vs −1,0% in der Kontrolle). Dennoch gab es keinen Nachweis, dass dies die Häufigkeit koronarer Herzerkrankung oder die Sterblichkeit verringerte; in adjustierten Modellen fanden die Autoren sogar eine Assoziation, wonach pro 30 mg/dL Rückgang des Cholesterins das Sterberisiko um etwa 22% anstieg. Wichtig: diese 22%-Zahl beschreibt eine statistische Assoziation innerhalb der Studie und beweist keine Kausalität, mögliche Erklärungen sind z. B. Reverse-Kausalität oder andere Störfaktoren; außerdem ist die Population (institutionalisiert, teils sehr alt/krank) nicht repräsentativ für die Allgemeinbevölkerung.

 

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