Forum: Gesundheit - Total verzweifelt: Plaques in Halsschlagader – was tun?
Hallo Uli, was du schreibst, dass es nicht richtig.
Frauen haben vor der Menopause in der Regel niedrigere cholesterinspiegel als Männer. Nach der Menopause steigt der cholesterinspiegel stark an und liegt oft für über dem der Männer.
Frauen haben höhere Cholesterinwerte als Männer und trotzdem viel weniger Herzkrankheit. Es könnte also sein, dass hohes Cholesterin doch nicht herzkrank macht? Oder die Frauen werden geschützt ... auch wenn Männer mit hohem und niedrigem Cholesterin Herzinfarkte bekommen, was ja schon reicht um die Theorie zu widerlegen.
1963 wurde eine Studie mit Frauen durchgeführt, die eine Hysterektomie hatten - der Hälfte der Frauen wurden außer der Gebärmutter auch die Eierstöcke entfernt. Also keine Sex-Hormone mehr. Die andere Hälfte behielt ihre Eierstöcke - gleiche Hormonlage wie zuvor.
Das Ergebnis: Kein Unterschied bei der Prävalenz der Herzkranheit bei beiden Gruppen. Das Finden keines Unterschiedes bei Arteriosklerose und Herzkrankheit lässt darauf schließen, dass andere Faktoren außer der Funktion der Eierstöcke verantwortlich sind für die relative Freiheit der Frauen von Herzkrankheit.
Schönen Sonntag noch!
Uli
Hallo SK,
das Bindegewebe der Frauen hat eine andere Struktur (Dr. Reinwald: z.B. Cellulite bei Frauen) und eine Low Carb (No Carb) Ernährung ist häufig sehr hilfreich, weil die Ernährung auch die Hormonachse beeinflusst. Bei Krampfadern sollte man auch an Erreger denken (Tropenmediziner Rolf Jansen-Rosseck: z.B. Bartonella etc.). Viele Grüße!
Roger
Hallo Thomas,
der Grund aus dem Männer eher einen Infarkt bekommen als Frauen, liegt am Östrogen!
Das stimmt. Östrogen wirkt gefäßprotektiv.
Siehe z.B. https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/podcasts/herz-hormone
4. Die weiblichen Östrogene wirken gefäßprotektiv (bis zur Menopause), indem sie die Arterien elastisch und dehnfähig halten. Die Dehnfähigkeit betrifft allerdings auch die Venen, was hier ungünstigerweise das Risiko für Krampfaderbildung erhöht.
Viele Grüße
SK
Hallo Thomas,
mit zunehmendem Alter wird das Immunsystem eines unserer wichtigsten Organe (Dr. Strunz). Bei Frauen wird das Immunsystem im Unterschied zu Männern kritischer reguliert (Hormone) und Frauen neigen deshalb u.a. etwas häufiger zu Autoimmunerkrankungen. In der Schwangerschaft (Progesteron) sowie im Alter bessern sich häufig Autoimmunreaktionen. Weniger bekannt ist die zelleigene Immunabwehr gegen Erreger bzw. Toxine (Cell-Danger-Response), die den Stoffwechsel massiv beeinflussen kann: https://ganzemedizin.at/oxidativ-shielding/ . Die zyklische Dezimierung evtl. intrazellulärer Erreger mit geeigneten Mitteln (z.B. Ozontherapie, Phytotherapeutika etc.) kann den Stoffwechsel zusätzlich verbessern. Viele Grüße!
Roger
Östrogen ist ein Grund, die Hauptgründe sind allerdings: Lebenstil, Ernährungsgewohnheiten (viszerales Bauch-Fett), entwickelen früher Diabetes, schlechter eingestellte Zuckerwerte, gehen weniger zu Vorsorgeuntersuchungen, physiologische Unterschiede (z.B. größeres Herz, andere Plaquebildung), mehr Stress, schlechte ernährung
Gut, das sind die üblichen Aussagen. Fakt ist, Frauen haben durch ihre Menstruation generell eine bessere Insulinsensitivität und vor allem einen besseren HBA1c.
Mit 60 bis 65 aber liegen Frauen bei der Diabetikerfrage gleichauf. Hinzu kommt, dass sich bei Frauen erhöhte Zuckerwerte noch fataler auswirken, als bei Männern.
Warum haben Männer im Ruhestand - Alter 65plus - mehr Stress, als Männer. Ich kenne viele Männer mit 65plus, die regelmäßig Sport treiben, aber nur sehr wenig Frauen, die das machen.
Mit anderen Worten, hätten Frauen dauerhaft hohes Östrogen, könnten sie sich viele Lifestylsünden leisten und hätten ein geringeres Aterioskleroserisiko, als Männer.
Na ja Ole, natürlich wird mit der Menopause kein Schalter umgelegt, sondern es ist ein langsamer Prozess, der das Risiko steigert. Ab60 sind sie gleichauf.
Hierzu eine KI-Aussage:
Ab etwa dem 60. Lebensjahr nähert sich das Risiko von Frauen dem der Männer an und kann diese sogar überholen.
Frauen erleiden im Schnitt später ihren ersten Infarkt, haben aber häufig schwerere Verläufe und eine höhere Mortalität.
Gründe: spätere Diagnose (atypische Symptome wie Übelkeit, Rückenschmerzen statt klassischem Brustschmerz), höhere Rate an Begleiterkrankungen (z. B. Hypertonie, Diabetes nach der Menopause), oft spätere bzw. weniger intensive Therapie.
Hej,
"der Grund aus dem Männer eher einen Infarkt bekommen als Frauen, liegt am Östrogen"
Östrogen ist ein Grund, die Hauptgründe sind allerdings: Lebenstil, Ernährungsgewohnheiten (viszerales Bauch-Fett), entwickelen früher Diabetes, schlechter eingestellte Zuckerwerte, gehen weniger zu Vorsorgeuntersuchungen, physiologische Unterschiede (z.B. größeres Herz, andere Plaquebildung), mehr Stress, schlechte ernährung
"Nach der Menopause ist das weibliche Infarktrisiko genauso hoch, wie bei den Männern. "
Nein, auch nach der Menopause haben Männer insgesamt häufiger Herzinfarkte als Frauen. Das Risiko steigt deutlich an und nähert sich dem der Männer an
Uli, der Grund aus dem Männer eher einen Infarkt bekommen als Frauen, liegt am Östrogen!
Nach der Menopause ist das weibliche Infarktrisiko genauso hoch, wie bei den Männern.
@SK, "all nutrients can be eaten to excess and omega 3 oils certainly ..."
"Schacky sieht das anders .."
Das wissen wir nicht, wie er das sieht - das wird in deinem Link gar nicht untersucht. Da geht es um die globale (Unter-)Versorgung mit Omega 3. Und dass Menschen weltweit eher unterversorgt sind, wundert micht nicht - O3-Anteil in der Nahrung geht zurück mit der Getreide-Soja-Mast der Nutztiere (von Schweinen, Hühnern über Rinder bis zu Fischen), Fisch wird immer weniger gegessen, supplementieren tun nur wenige.
Interessant finde ich die Info, dass nachhaltig, nach dem Ablaichen gefangerner Wildlachs, weniger fett ist. Wie ist das dann bei den Lachs-Männchen? Verlieren die auch so viel Fett?
@Kay, hast du schon mal von LMHR - Lean Mass Hyper Responders gehört? Das sind schlanke, sportliche Menschen, bei dnen bei LowCarb- oder ketogener Ernährung das LDL steigt - was aber bei hohem HDL und niedrigen Triglyceriden nicht ungünstig oder gefährlich ist.
Dazu gehöre ich wohl auch - bei der letzten Messung lag mein LDL erstmal wieder im normalen Bereich (bei sehr niedrigen Trigs und hohem HDL) - ich habe in letzter Zeit wieder mehr KH gegessen, öfter mal wenig Kartoffeln oder ein bißchen Reis (und normalen Kuchen auf Festen).
Gefährlich ist nur das oxidierte LDL - und das kommt vom Übermaß an hochungesättigten Samenölen und zuviel Zucker.
Und der Grund dafür, dass Männer früher Herzinfarkt bekommen als Frauen liegt in ihrem anderen Umgang mit Stress - deshalb, entspann dich und mach dir keine sorgen über ormale LDL-Spiegel und irrelevante LDL-Schwankungen.
VG Uli