Forum:Gesundheit - Total verzweifelt: Plaques in Halsschlagader – was tun?

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Chester B. 206 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Ole, deine Angriffe auf Thomas' Meinung halte ich persönlich für unangebracht.

Es ist ein Unterschied, ob man aus gesundheitlichen Gründen auf Statine angewiesen ist - wer kriegt sein LDL schon unter 100 ohne Hilfsmittel? - oder als Medizinstudent Statine kritisch sieht.

(Thomas hat ja auch genau begründet, warum er Rosovastatin aus gesundheitlichen Gründen nimmt.

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Ole

2118 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej

"ob es Studien gibt die nixht pharmafinanziert sind und es wurden mir welche angegeben. Eine als Beispiel: West of Scotland Coronary Prevention Study (WOSCOPS)" (thomas v.)

Falsch Thomas,

Die Studie wurde (mit)finanziert durch Britol-Myers Squibb, dem Hersteller des Statin Pravastatin, das in der Studie selbst untersucht wurde !!

"Supported by a research grant from the Bristol‑Myers Squibb Pharmaceutical Research Institute, Princeton, N.J."

Quelle:

https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM199511163332001

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Thomas V. 6812 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Na ja Ole, das sind keine Manipulationen. Wenn Pharmastudien gepostet werden und mit Studien verglichen werden, die nicht pharmafinanziert sind ist das eine Differenzierung, die dir gut zu Gesicht stehen würde! 

Und ob das Risiko nun relativ, oder absolut ist, ist offen ersichtlich - Ross und Reiter wurden benannt ...etwas, was ich bei dir regelmäßig vermisse!

Also Ole, äussere dich lieber zur Thematik und vor allem - untermauere deine Aussagen bitte mit Fakten. Anderenfalls kennzeichne sie bitte als Meinung! 

Unterlässt du das, dann ist das Manipulation!

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Ole

2118 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

was soll das Thomas .

erst manipulierst Du das Forum mit reine Pharmastudien und dann anschliessend mit relative Risikoreduktion! 

"31 % Reduktion von Herzinfarkten oder koronar bedingtem Tod"   =  relative Risikoreduktion

In der Placebogruppe bekamen innerhalb von 5 Jahren 6,4% einen Herzinfarkt

In der Statingruppe  bekamen innererhalb von 5 jahren 4,4% einen Herzinfarkt

absolute Risikoreduktion 2%

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Thomas V. 6812 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Ok, Pharmastudien...akzeptiert.

Habe aber nochmal eingegeben, ob es Studien gibt die nixht pharmafinanziert sind und es wurden mir welche angegeben. Eine als Beispiel:

West of Scotland Coronary Prevention Study (WOSCOPS)

Typ: Randomisierte Doppelblindstudie Finanzierung: öffentliche Mittel/Schottland, keine pharmafinanzierung angegeben Population: Männer mit hohem Cholesterin (ohne bekannte koronare Herzkrankheit)

Ergebnisse (nach ca. 4,9 Jahren):

31 % Reduktion von Herzinfarkten oder koronar bedingtem Tod

22 % Reduktion der Gesamtmortalität

37 % weniger Revaskularisierungen (z. B. Bypass oder Stenting)

Trendum zu weniger Schlaganfällen (nicht statistisch signifikant) zeigt einen klaren Nutzen bei der Primärprävention ohne Pharmabeteiligung.

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Ole

2118 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej,

Aus Thomas V. Pharmaquelle:

"Studien mit kritischer Sicht oder negativen Ergebnissen:"

PRIMO-Studie (2006): finanziert durch Novatis, zum Zeitpunkt der Studie Statine Hersteller

HOPE-3-Studie (2016) finanziert durch AstraZeneca

Kein Wunder das Nebenwirkung nur "leicht erhöht", oder "selten" ausfallen !!

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Juliane 336 Kommentare Angemeldet am: 12.04.2020

Ein Artikel aus AVP vom 18.Juli 2024

Cholesterinsenkung bei Carotisplaques -Wo ist die Evidenz

https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/2024-2/143.pdf

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Juliane 336 Kommentare Angemeldet am: 12.04.2020

Für DNEBN  von  Ingrid Mühlhauser  zum Thema Statine

https://www.ebm-netzwerk.de/de/medien/pdf/01_17_kvh_journal_statine.pdf

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Thomas V. 6812 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Ich habe mir mal den Spaß gemacht, bei KI die Frage zu stellen, ob es Studien gibt, die bei Dtatinennzu negativen Ergebnissen kommen, oder sogar ,von Stinen abraten. Die Antwort fand ich ganz interessant:

Studien mit kritischer Sicht oder negativen Ergebnissen:

a) PRIMO-Studie (2006) Beobachtungsstudie in Frankreich: etwa 10 % berichteten Muskelschmerzen unter Statinen. Aber: Keine Placebo-kontrollierte Studie subjektiv verzerrt, keine harte Endpunkte.

b) HOPE-3-Studie (2016) Bei Menschen mit niedrigem Risiko war der Nutzen von Statinen deutlich geringer.

Fazit: Nicht jeder braucht Statine – Einsatz abhängig vom individuellen Risiko.

c) Medikamenten-Nebenwirkungen allgemein Es gibt reale, aber seltene Nebenwirkungen: Muskelschmerzen (Myopathie) leicht erhöhtes Diabetesrisiko (bei hoher Dosis) sehr selten Leberschäden Aber: In kontrollierten Studien sind die Nebenwirkungen vergleichbar mit Placebo.

3. Kritiker und Debatten (z. B. in BMJ oder The Lancet) Einige Wissenschaftler (z. B. Dr. John Abramson) kritisierten, dass Statine bei Menschen ohne Vorerkrankung oft nur sehr kleinen absoluten Nutzen bringen.

Gegenposition: Auch ein geringer Nutzen pro Person kann bei Millionen Menschen viel Krankheitslast verhindern.

Fazit: Ja, es gibt Studien mit kritischen Tönen oder schwächerem Effekt bei niedrigem Risiko. Aber nein, es gibt keine hochwertigen Studien, die bei korrekter Indikation generell von Statinen abraten.

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Thomas V. 6812 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Diese Studie zeigt ganz klar, das die Ergebnisse zu Gunsten des Statin deutlich häufiger ausfielen, wenn der Hersteller des Statines die studie finanziert hat.

D.h. heißt aber im Umkehrschluss, sind die Studien nicht herstellerfinanziert, kommt es durchaus zu Ergebnissen zugunsten des Statins! Oder liest du aus deinem Satz etwas anderes heraus.

Es ist doch völlig normal, dass herstellerfinanzierte Studien oft positiv für den Hersteller ausfallen. 

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