Mathew, Moni hat eindeutig um Ratschläge gebeten, sodass es kein Wunder ist, wenn dann hier Ratschläge (im Übrigen sehr hilfreiche) erteilt werden ;-). Jedenfalls ist aber Dein Ratschlag (Deine Beurteilung) von allen am wenigsten hilfreich. Denn es einfach mit "Burnout" (genauer wäre "Burnout-Syndrom") abzustempeln und damit automatisch den psychischen Aspekt in den Vordergrund zu rücken, obwohl Moni - wohl ganz bewusst -geschrieben hatte, dass sie der Meinung sei, es müsse körperliche (!) Auslöser haben, ist kontraproduktiv.
Auch wenn Du vielleicht ohnehin bloß meinst, es wäre ein physisches (!) Ausgebranntsein (damit würdest Du aber nur Moni´s Beschreibungen mit einem Begriff zusammenfassen, ohne weiter zu helfen), ist die Verwendung des Begriffs "Burnout" nicht angebracht. Denn mit Burnout-Syndrom werden in erster Linie psychische und emotionale Befindlichkeitsstörungen beschrieben (zusätzliches physisches "Ausgebranntsein" ist dabei ja lediglich ein Begleitaspekt), sodass man dann die Behandlung falsch anlegen könnte. Nämlich auf der seelischen, emotionalen Ebene bzw. ganz einfach auf der Beziehungsebene. Obendrein reduzieren sogar viele Menschen (auch Ärzte) den Begriff "Burnout" auf das berufliche Umfeld als spezielles Beziehungsfeld, sodass es dann sein könnte, dass man die Ursache - in diesem Fall wiederum fälschlicherweise - ebendort sucht. Nämlich im Job. Moni sagte zwar, dass es beruflich nicht so geworden sei, wie sie es ursprünglich geplant hatte, aber aus ihrer weiteren Schilderung kann man deutlich herauslesen, dass ihre derzeitige Verfassung nicht daher rühren dürfte. Der Fokus muss daher auf den physischen (körperlichen) Aspekten und der Behandlung bzw. Beseitigung derselben liegen.
Daher, Moni, vergiss´ den Begriff "Burnout" gleich wieder! Und schau, ob bei den bisher erteilten Ratschlägen (und jenen, die noch kommen werden), etwas dabei ist, was hilft, wo es bei Dir klick macht und von wo Du weiterforschen kannst. Da waren schon sehr gute dabei, finde ich (vor allem von Alexandra - Kompliment!)
Übrigens: so mancher "Seelenklempner", der versucht, ein Burnout zu behandeln, wäre gut beraten, erstmal den Körper in Ordung zu bringen (Blutanalyse!). Siehe hierzu zahlreiche Strunz-News-Beiträge. Sobald aber mal die Diagnose "Burnout" auf dem Tisch ist, macht das sowieso niemand mehr. Da wird dann nur noch "im trüben Tümpel der Seele" herumgefischt und herumgeschustert. Daher bitte hier (in Moni´s Fall!) nicht von "Burnout" sprechen!
Wäre es empfehlenswert noch andere Aminosäuren zuzuführen?
Jahren vermutlich auch zur Verfügung stand, dann machst Du nichts verkehr! Zucker, Nudeln, Süßigkeiten gehörten sicherlich nicht dazu.