07.08.2021
Mehr Obduktionen wären u.U. gar keine schlechte Idee. Es würde auf jeden Fall einem Erkenntnisgewinn dienen. Aber davon auszugehen, man würde dadurch automatisch (!) auch einen stärkeren Beleg für Impftote finden, ist extrem voreingenommen. Was, wenn eben genau das nicht erfolgt? Gibt es dann ein Obduktions-Verschwörung? Es wäre nicht das erste mal, das Untersuchungsergebnisse eingefordert werden und dann bei Nichtgefallen als gefälscht oder manipuliert dargestellt werden.
Man sollte dann aber auch in gleichem Maße ungeimpfte (Corona)Tote obduzieren um auch hier die eigentlichen Umstände des Todes zu klären.
Übrigens sind Vorerkrankungen hier kein "Freispruch" für Covid-19 oder Impfung.
Wer mit 150 auf der Landstraße aus der Kurve fliegt, kann die Schuld auch nicht auf die abgefahrenen Reifen schieben; auch wenn diese ihren Anteil beigetragen haben mögen.
Was die Diskussionen über (Impf)Tote angeht (die gibt es bestimmt), muss man sich auch mal die tatsächlichen Zahlen anschauen; idealerweise die absoluten und die relativen. Nachwievor geht es nämlich nicht um absolute Wirksamkeit oder Gefahrlosigkeit, sondern um einen Vergleich der entsprechenden Risiken; Erkrankung vs. Impfung.
Die Erkrankung hat uns in diesem Land >90.000 Corona Tote beschert. Selbst wenn 20-30% nur "mit" Corona und nicht "an" Corona verstorben sein sollten sind das noch um Größenordnungen mehr, als bei der Impfung, die ja angeblich gefährlicher sein soll. Wo sind sie, die >600.000 Impftoten? Fallen die in keiner Statistik auf?
LG Thorsten