08.04.2024
"Ich habe bei Dir nachgefragt, weil die Suchfunktion im forum keinen Artikel anzeigt, den man als Korrektur ansehen könnte. Ob die Moderation dabei eine Rolle spielt, kann ich nicht entscheiden."
Albrecht, schau in deine Datenbank, da findest du doch sicherlich auch Beiträge, die hier Forum nicht mehr zugänglich sind. Oder löscht deine Datenbank gesinnungstreu dir unliebsame Beiträge?
Was den Mythos CO2 Rückatmung bei MNS/FFP2 angeht, so hatten wir diesen Humbug auch schon vor Jahren als Unsinn entlarvt.
Aber gerne nochmals zur Erinnerung:
https://www.vdi.de/news/detail/da-liegt-was-in-der-luft
Und ganz konkret die Fragen an Albrecht, Ole, Patricia:
Bei wie vielen, bzw. welchen Menschen konnte eine Schädigung oder auch nur Beeinträchtigung durch aufgrund MNS/FFPS tragens rückgeatmeten CO2 nachgewiesen oder bestätigt werden?
Wie überleben angehörige von Berufsgruppen, bei denen das Tragen von FFP2 Masken Alltag ist ihr Arbeitsleben?
Beim Tragen von MNS/FFP2 Masken bildet sich außerhalb des Nase-Rachenraums, zwischen Gesicht und Maske ein geringes, schlechter ventiliertes Volumen, in dem sich Ausatemluft sammelt ohne Atemvorgang nur gereigfügig mit Frischluft auf etwa 3% verdünnt. Dieses Volumen liegt in der Größenordnung von 40-90ml; bei einem Atemzugvolumen von 500-700ml (in Ruhe).
Zum Vergleich: ein handelsüblicher Schnorchel schlägt mit einem Totvolumen ("Pendelatmung") von ~ 100-120ml zu Buche. Mir sind keine Berichte von CO2 vergifteten Schnorcheltauchern bekannt.
Hinzu kommt (das sollte Ole bestätigen können):
Bei einer Erwachsenen Person mit ca. 6,5l Lungenvolumen (Vital-Kapazität) und 0,5l Atemszugvolumen (in Ruhe) findet die Ein-/Ausatmung um eine ca. "Mittellage" der Lungefüllung statt. D.h. die 0,5l Ein-/Ausatmung erfolgen in einem Lungevolumenbereich von ~ 3,0l bis 3,5l. Die Person könnte im Bedarfsfall also sowohl ca. 3l mehr ausatmen, als auch ca. 3l mehr einatmen.
Das bedeutet für die Atmung in Ruhe aber, dass die Lunge immer noch 3l "verbrauchte" Luft mit ca. 4% CO2 enthält.
Wird jetzt 1/2l Frischluft mit 0% CO2 eingeatmet, verdünnt sich die Luft in der Lunge auf 3,5l mit ~3,43% CO2.
Wird dagegen 90ml mit3% + 410ml mit 0% eingeatmet, ergibt sich in der Lunge eine Mischung aus 3,51l mit ~3,51% CO2. Also ein Anstieg von weniger als 0,1%! Ein irrelvanter, aber rechnerischer und bestimmt auch meßtechnisch erfassbarer Anstieg, den der Körper durch geringfügiges erhöhen des Atemzuvolumens locker kompensieren kann.
Fun-Fact: Der Körper hat ein Interesse daran, dass die Gaszusammensetzung in der Lunge, speziell die CO2 Konzentration nur in geringem Maße variiert. Der Gasaustauch von CO2 aus dem Blut in die Lunge erfolgt dabei passiv aufgrund eines Konzentrationsgefälles, bzw. aufgrund einer Partialdruckdifferenz des CO2 zwischen Blut und Luftvolumen in der Lunge. CO2 soll dabei unabhängig vom Atemrhythmus (Einatmen vs. Ausatmen) und vom Pulsschlag (schneller Blutfluß vs langsamer Blutfluß) erfolgen. Würde der CO2 Gehalt in der Lunge zu stark sinken, würde das Blut zuviel CO2 abgeben können und der Blut-PH Wert würde aus seinem Zielbereich laufen (vergleiche auch mit Hyperventilation).
Untem Strich bleibt eine Gefährdung durch CO2 Rückatmung ein oft und gerne von QD bemühter Angst und Panik Popanz ohne wirkliche reale Relevanz. Da kann der leicht erhöhte Atemwiderstand von empfindlichen oder atemwegsvorerkrankten Personen eher als vermeintliche Beeinträchtigung wahrgenommen werden.
@ Ole: Wenn du in meinen Ausführungen zu Atmung und Gasaustausch grobe fachlich falsche Darstellungen ausmachen kannst, bitte ich um fachliche Richtigstellung/Präzisierung.