Tja, Dieter
Eine Myocartitis (Hermuskelentzündung) ist kein Witz. Verläuft häufiger tödlich oder endet am Kunstherz oder man wird zum Transplantationskanditat. Ich würde mal sagen, die meisten verlaufen leicht (wenn man aufpaßt).
Die Erreger töten direkt die Herzmuskel oder behindern sie durch Schwellungen(Ödeme). Kann natürlich fatale Folgen haben wenn spez. ausgebildete Hermuskeln im Reizleitungssystem geärgert werden.
Herzstopp durch Rytmusstörungen können tötlich sein.Müssen aber nicht.
Richtig fies wird es wenn Myocarditis auf ein vorgeschädigtes, z.B. koronar Herzerkrankungungen trifft.
Herzmuskelentzündlung verursacht eine verminderte Pumpleistung, Verminderte Pumpleistung niedriger Blutdruck bis zum cardiogenen Schock, niedriger Blutdruck weniger Flow in den verkalkten Gefäßen. Weniger Blutfluß mit sauerstoffreichen Blut bedeutet eine Unterversorgung mit O2 und....peng .....Myocardinfarkt!
Viele Patienten haben sehr häufig einen so großen Infarkt (auch ohne Herzmuskelentzündung), das sie ins künstliche Koma gelegt und beatmet werden müssen. Warum? Jegliche Bewegung des Patienten verursacht dem Herzen so viel Streß, das die Pumpleistung nicht mehr ausreicht. Kaum zu glauben aber wahr. Es folgt eine intravenöe Therapie mit hochpotenten Medikamenten. Wenn das nicht ausreicht werden sie an merchanischen Geräten angeschlossen, z. Intraaortaler Ballonpumpe (IABP), Impella, ECHLA.
Damit verdiene ich meine Brötchen!
Natürlich kommen nicht alle Infarktpatienten auf die ITS und werden beatmet.
Schmunzeln mußte ich als ich deinen Kommentar zu meiner Patientengeschichte gelesen habe....
Sei ehrlich Dieter, ich habe mit keinem einzigen Wort einen Zusammenhang hergestellt, das der Patient den Infarkt/Myocartis aufgrund der Boosterung bekommen hat.
Die Geschichte hast dir ganz alleine aus meinen Info´s konstruiert....