Hallo Claudia,
danke für deine Ausführungen.
"Totvakzin-Impfstoffe bei Sars-Covid 2 zu entwickeln, ist einfach eine Frage des Know-Hows und vor allem eine Glückssache. Man muss einfach viel ausrobieren und kann dann Glück haben, oder ebend in den meisten Fällen auch nicht. (Allgemin sind die Erfolgsaussichten nicht so hoch)."
Hinzu kommt das Problem, die Viren erst mal in ausreichender Menge zu produzieren. Je nach Virus benötigt man dafür spezielle Wirtszellen, deren in-vitro Kultivierung bisweilen alles andere, als trivial ist. Und dann kann alleine die reine Produktion des Impfstoffs, unabhängig von den Produktionskapazitäten, schon mal ein paar Monate daueren; siehe Grippe-Impfstoffe.
Nicht zu vergessen, die Notwendigkeit(!) von oftmals umstrittenen Adjuvantien bei Tot-Impfstoffen (die will ja meist auch keiner).
Übrigens, wenn man sich mal die Geschichte der "konventionell" Impfstoffe und ihrer Nebenwirkungen anschaut (auch diese Technologie war anfangs mal neu), trotz ihrer oft mehrjährigen Entwicklungszyklen, muss ich sagen, dass mir die aktuelle mRNA-Impftechnologie im Falle Sars-Cov-2, mit ihren bis jetzt sehr überschaubaren Risiken und Nebenwirkungen, deutlich angenehmer und lieber ist.
LG
Thorsten