14.02.2022
Vielleicht mal wieder etwas "Wissen" und Erkenntnis zu Corona:
Es gibt da einige interessante Studie, die auf eine spezielle gentische Prädisposition für schwere Krankheitsverläufe abzielt.
In sog. genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) wurden einige Gene, bzw. Genpolymorphismen entdeckt, die das Risiko für schwere Corona-Krankheitsverläufe deutlich erhöhen.
Z.B.:
"Genetic mechanisms of critical illness in COVID-19"
oder
"Identification of LZTFL1 as a candidate effector gene at a COVID-19 risk locus"
Im letzten Jahr war in 2 genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) herausgekommen, dass eine Genvariante (Einzelnukleotid-Polymorphismus, SNP) auf dem Chromosom 3p21.31 das Risiko auf einen schweren Verlauf von COVID-19 in etwa verdoppelt. Die SNP liegt bei etwa 60 % aller Menschen aus Südasien vor, während Europäer sie nur zu 15 % und Menschen aus Afrika oder der Karibik nur zu 2 % haben. Es handelt sich übrigens um einen der Genabschnitte, die Homo sapiens vor Urzeiten vom Homo neanderthalensis übernommen hat.
[aerzteblatt, "Warum eine Genvariante das Sterberisiko bei COVID-19 erhöht"]
Keine Ahnung, wie gut man das durch "Strunzen" kompensieren kann. Ich könnte mir aber vorstellen, dass entsprechende genetische Veranlagungen auch bei top-fitten und sportlichen Menschen zuschlagen können.
Angeblich können verschiedene Rheumamittel hier hilfreich eingesetzt werden.
LG
Thorsten