03.12.2018
"The advantage to metabolism provided by the low-carbohydrate diet was especially large..."
"So, the study showed that the type of calories consumed affect the number of calories burned, challenging the long-standing dogma that all calories are alike to the body."
Ja, aber es bleibt eine Studie an Übergewichtigen/Fettleibigen.
Auch ein Blick in die komplette Originalstudie ist recht interessant:
Die Diäten im Überblick:
High-Carb: 60% Carbs, 20% Fett, 20% Protein
Mod-Carb: 40% Carbs, 40% Fett, 20% Protein
Low-Carb: 20% Carbs, 60% Fett, 20% Protein
D.H. LC sind immer noch 100g Carbs/d! Bei nur mäßiger körperlicher Betätigung ist das noch weit weg von strunzschem LC.
Hinzu kommt die Gruppeneinteilung:
Letzendlich waren in der HC-Gruppe 54 Personen, von denen 38 die Studie beendeten.
In der MC-Gruppe waren es 53 Personen, von denen 39 die Studie beendeten.
In der "LC"-Gruppe waren es 57 Personen, von denen 47 die Studie beendeten. Einer aus der LC Gruppe hat eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt! Kann Zufall sein, muss aber nicht.
Für mich heißt das, nach strunzscher Lesart, dass die LC-Gruppe eigentlich eher eine MC-Gruppe war und ein Beleg für die These "Noch wneiger Carbs = noch besser" dadurch nicht wirklich erbracht wurde.
Das 40% oder 60% Carbs (also 200-300g/d, davon 15% Zucker) für einen bewegungsarmen, übergewichtigen Menschen suboptimal sind, will ich gerne anerkennen.
Ich bleibe dabei: KONTEXT!
LG,
Thorsten