17.02.2026
Hallo,
auch ich gehöre zu denen, die trotz LowCarb immer einen HBA1c von ca. 5,5% aufweisen. Keiner konnte mir das bisher erklären. Ich habe jetzt schon zum zweiten Mal die sog. BodyCell-Analyse bei Prof. Winkler in Lüneburg gemacht. Da werden ja immerhin so ca. 200 Werte gemessen und von ihm bewertet. Auch hier kam im Prinzip dasselbe heraus wie 2020 bei Dr. Strunz. Alles ok bis auf Eiweiß, etliche Defizite bei den Aminosäuren und zu wenig Eisen. Da ich es bis heute nicht schaffe, die von beiden Ärzten gewünschten Eiweißmengen in mich hineinzuschütten (ich schaffe es einfach nicht), schließe ich mal die Glukoneogenese aus. Prof. Winkler drängt auf noch weitere Absenkung der Kohlenhydrate und beruft sich auf seine Erfahrung mit mittlerweile mehr als 10000 Analysen, wobei ich da langsam nicht mehr weiß, was ich eigentlich noch absenken soll. Dann wäre ich bei komplett Keto. Eine Erklärung bekomme ich aber von ihm auch nicht.
Physiologische Insulinresistenz wäre also möglich. Aber auch da irritieren mich die widersprüchlichen Aussagen von z.B edubily und lchf-deutschland
Mein Triglycerid-Wert ist 35, niedriger kann er ja kaum noch sein. Und der soll ja vor allem auch von zuviel Kohlenhydraten beeinflusst werden. Mein Nüchternblutzucker liegt allerdings immer so knapp unter 100.
Also auch ich suche nach einer Erklärung für erhöhten HBA1c bei LowCarb. Eisenmangel wurde genannt. Sehr schlank (um nicht zu sagen dürr) und sportlich - ja, auch das käme hin.
Ich werde jetzt mal die Anregungen hier aufnehmen. Blutzuckersensor mal probieren und schauen, ob es auch zwischendurch hohe Blutzuckerwerte gibt.
Sollte man mal ausprobieren, was passiert, wenn man tatsächlich wieder mehr KH zu sich nimmt? Und die Frage, die ich mir schon lange stelle: Ist eine physiologische Insulinresistenz genauso schädlich? Ich frage mich halt nur, genauso wie Uli, wo kommt der Blutzucker eigentlich her, wenn man so wenig KH zu sich nimmt.
Viele Grüße
Elli W. (vorher Elli)