Forum: Ernährung - Studie der Universität Bonn: Haferkur senkt Blutzucker und Blutfettwerte
Ein Interessenskonflikt wurde verneint. Allerdings steht da untendrunter ganz klein, dass die Studie vom Verband Deutscher Getreidemühlen und noch einem ähnlich lautenden Verband gefördert wurde.
Uliginosa, was du schreibst ist Kaffeesatzleserei.
Hafertage werden seit langer Zeit durchgeführt.
In Frankfurter Krankenhaus Sachsenhausen
https://www.krankenhaus-sachsenhausen.de/medizinische-fachbereiche/diabetologie-endokrinologie/
Und auch von den NDR Ernährungsdocs
Hallo Lena,
hier kannst du nachlesen, wer die Studie gefördert hat
01EA1707/Bundesministerium für Bildung und Forschung 432325352 - SFB 1454, EXC 2151-390873048/Deutsche Forschungsgemeinschaft 432325352 - SFB 1454/Deutsche Forschungsgemeinschaft https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41535271/
Ein Interessentskonflikt wurde nicht genannt.
Hallo Patricia,
da hat sich der Mann deiner Cousine wahrscheinlich ins Bockshorn jagen lassen:
Der HbA1c ist abhängig von zwei Faktoren: vom Grad der Glykierung und von der Lebensdauer der roten Blutkörperchen.
So ist ein hoher HbA1c bei LowCarb Lebenden, wo dauerhaft oder immer wieder zu hoher Blutzucker einfach unwahrscheinlich ist, nicht auf hohen Blutzucker zurückzuführen, sondern darauf, dass die Erythrozyten besonders gesund und langlebig sind. (Hat mir dann auch erklärt, warum meiner auch relativ hoch ist)
HbA1c in Carnivores higher due to healthier longer living red blood cells
Dann müsste also die Haferkur die roten Blutkörperchen wieder auf Normalmaß gestutzt haben. Schade eigentlich.
Vielleicht hätte man mal noch die Triglyceride kontollieren sollen, die bei LowCarb / Keto niedrig sind, wei eben nicht zu viel Energie aus KH in Fett umgewandelt im Blut unterwegs ist.
Ballaststoffe sind nicht essentiell - genau so wenig wie Haferflocken.
Im Thread
Forum: Ernährung - Hoher BZ trotz Low Carb?
schrieb ich am 19.11.2022:
„Der Mann meiner Cousine lebte auch längere Zeit sehr KH-arm, weil er nicht wie sein Vater an Diabetes erkranken wollte. Er aß viel Fett, war aber immer schlank. Groß war der Schock, als er irgendwann einen HbA1c-Wert von 6,0 hatte. Zuerst sträubte er sich, aber dann ließ er sich von seiner Ärztin überzeugen, eine 3-tägige Haferkur durchzuführen und nach einer Pause mehrmals zu wiederholen. Diese Haferkur geht auf einen Arzt, Dr. von Noorden, zurück. Noch immer isst er einmal pro Woche 225g Haferflocken, verteilt auf 3 Mahlzeiten. Jetzt ist sein HbA1c-Wert 5,1. Auch andere KH-Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen sind ihm jetzt wichtig.“
Der Diabetologe Dr. Karl von Noorden wäre sicher sehr stolz, wenn er sähe, dass der Erfolg seiner Haferkur mehr als 120 Jahre später in seiner Geburtsstadt Bonn in einer Studie bestätigt würde
Von wem wurde die Studie bezahlt?
Vielen, vielen Dank Juliane für diesen tollen Beitrag!
https://www.uni-bonn.de/de/neues/017-2026
https://www.nature.com/articles/s41467-026-68303-9