25.05.2020
Hi Robert,
warum so reizbar? Warum nicht einfach einsehen, dass es unterschiedliche Wege gibt, metabolische Gesundheit zu erreichen und zu erhalten?
Da kannst du Studien über LCHF bringen, soviel du willst. KHs machen per sé weder Diabetis noch Insulinresistenz. Das machen zu viele falsche Carbs und ein chronischer Energieüberschuß.
Alles schon seit Jahrzehnten bekannt. Z.B. "The Effects of Diet Differing in Fat, Carbohydrate, and Fiber on Carbohydrate and Lipid Metabolism in Type II Diabetes" von 1989:
The most significant improvements in metabolic control [...] were obtained with the high-fiber, high-carbohydrate, low-fat diet and with the low-carbohydrate, high-protein, low-fat diet. Metabolic control was [...] deteriorated significantly on the low-carbohydrate, high-fat diet. The results of this study confirmed the importance of high fiber and low fat in improving metabolic control in Type II diabetes. In conclusion, if high-carbohydrate, low-fat diets are to be recommended to patients with diabetes, it is essential that the type of carbohydrate recommended be unrefined and high in fiber.
Also, "gute" Carbs. Wenig Zucker aber ballaststoffreich! Lief bezüglich Ballaststoffe nicht eine andere Diskussion?Haben also durchaus nützliche Eigenschaften/ Effekte, diese Ballaststoffe. Kommt halt immer auch auf das Setting an.
All das, lieber Robert, unterminiert dabei nicht eine ebenfalls mögliche positive Wirkung von LCHF. Ja, vielleicht ist LCHF in bestimmten Settings sogar überlegen. Aber es hat und verdient keinen Alleinstellungs- oder Exklusivitäts-Bonus.
Daher bleibe ich dabei: Insulinsensitivität wieder herstellen (egal wie), Übergewicht abbauen (egal wie). Und dann gesund in abwechslungsreich Leben und ernähren. ZYKLEN! Nichts chronisch, vor allem nichts chronisch extrem. Das wichtigste dabei: Es so gestalten, dass der eigene Erfolg individuell dauerhaft gesichert werden kann (Akzeptanz).
Dann muss man auch keine 56 Studien Posten; nicht mal lesen.
LG Thorsten