Hallo Pamina,
hast Du meinen Beitrag überhaupt gelesen? Dann bitte einfach nochmal lesen. Und vielleicht auch den von Stefan verlinkten Beitrag auf Youtube anschauen. Also diesen Blödsinn hier:
https://www.youtube.com/watch?v=C5El7PIgTy8
Wenn Du dann immer noch anderer Meinung bist, ok. Wir leben zum Glück in Deutschland und es gibt eine freie Meinung. Jeder darf glauben, was er möchte. Sogar Ingo wird nicht verfolgt ;-)
Und wie Du wahrscheinlich zu genau weisst, betreibe ich Biochemie als Hobby. Habe in dem Fach keinen Titel. Ich stelle mich aber auch nicht vor eine Gruppe Menschen und erzähle denen, dass wir Blätter essen sollen, weil wir 98% identische Gene mit Menschenaffen haben.Und ignoriere dabei, dass wir uns gerade bzgl. der Verdauung um Meilen von Menschenaffen weg entwickelt haben bzw. die sich vollkommen anders entwickelt haben (eben weil sie im Wald geblieben sind...wir nicht). Mag sein, dass der 1950 XY studiert hat und tolle Titel vorweisen kann. Ist mir auch vollkommen egal und macht die Sache nicht besser! Im Gegenteil, denn das was er erzählt, ist grundfalsch. Dafür braucht man nicht studieren ;-)...dafür braucht man nur Lehrbücher aufschlagen und lesen. Thema Dünndarm und Dickdarm. Thema Zonulin (haben Menschenaffen nämlich nicht...oho...sicherlich nicht der einzige biochemische Stoff...denn ausgeprägten Dünndarm übrigens auch nicht...wir dafür den ausgeprägten Dickdarm nicht...)
Und ich stelle mich nicht vor Leute und erkläre denen, dass wir eine Zahnpaste mit B12 benutzen müssen, damit wir in keinen Mangel laufen. Ich stelle mich hin, und sage: Esst Eier, esst Fleisch (in sinnvollen Mengen aus einer biodynamischen Quelle). Dann gibt es u.a. mit B12 keine Probleme...und nochmal, dass ist nur ein Vitalstoff von vielen, wo Du Gefahr läufst, in einen Mangel zu kommen.
Denn Thomas schreibt es genau richtig: Eine Ernährung sollte keinen einzigen Mangel hervorrufen. Sonst wären wir niemals bis hierhin gekommen. Eine Ernährung sollte alles umfassen! Zudem zeigt sich immer mehr, dass wir in der Tat natürliche Nahrung brauchen, also echte Früchte, echtes Gemüse, echtes Fleisch. Keine Kunstmixprodukte...da kann unsere Verdauung überhaupt nicht drauf.
Aber auch hier: Ausprobieren! Einfach machen...und spüren. Stefan scheint mit der Ernährung sehr gut zu fahren...also irgendwie geht es dann doch. Nina Teichholz war auch 10-15 Jahre Veganerin und bereut die Zeit. Gibt also auch Anti-Erfolgsstories...so wie Huland schreibt. Da ging es schneller bergab. Meine Neffin hat es auch innerhalb von 2 Jahren vegan geschafft, das Blutbild zu ruinieren...also nur das, was Schulmedizin so macht...Thema B12...
Und bitte bitte verinnerlichen: Epidemoligische Studien beweisen nichts. Bitte wenigstens das abspeichern. Und nicht damit argumentieren, als seinen sie eine Art Gebot, was Moses vom Berg getragen hat. Wobei das mit den Geboten wiederum prima funktioniert hat...aber das ist ein anderes Thema für ein anderes Forum.
VG,
Robert
PS: Auch "lustig" ist das Witzbild, was er am Ende hat, wie die Top-Austrainierte vergane Familie von den fetten Fleischessern gefragt wird, wo die denn Ihr Protein herbekommen. Ich kenne es aus der echten Welt nur umgedreht. An der Arbeit habe ich gleich 2-3 Problemfälle, die sich vergan ernähren und extrem übergewichtig sind, hingegen wir Nerds sehr sehr sportliche Figuren haben. Dazu einfach mal den aktuellen Mutzel anschauen. Seine Frau lässt ein MRI machen von sich, sie ernährt sich seit 7 Monaten OMAD (one meal a day) und keto (was ich aber nicht empfehle). Nur was ist passiert: Sie hat den Scan einer 16-jährigen:
https://www.youtube.com/watch?v=uXrdP06tfdw&t=1s
Und quasi kein Fett...vor allem nicht an den Organen. Quasi perfekt...oder einfach nur normal? Trotzdem bin ich bei keto inzwischen sehr skeptisch...
