Vergiss es !!
Forum:Gesundheit - Salzreduktion hilft nicht gegen Bluthochdruck – Falsche und gefährliche Schlussfolgerungen
St. W.
1346 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018Also nochmal gaaaaaaanz langsam:
»Bei Anwendung strenger Methoden zur Bewertung der Evidenzqualität (Anmerkung: gemäß Cochrane-Standards) liegt für mehr als 9 von 10 in Cochrane-Reviews untersuchten medizinischen Interventionen (Anmerkung: also 90%) keine hochwertige Evidenz vor(Anmerkung: für die Einzelstudien überprüften Praktiken), die ihre Wirksamkeit und Sicherheit belegt. Dieses Problem lässt sich durch hochwertige Studien in vorrangigen Bereichen beheben. Diese Studien sollten sowohl den Nutzen als auch die Risiken ebenso streng bewerten. Ärzte und die Öffentlichkeit sollten sich bewusst sein, dass die am häufigsten angewendeten Interventionen ((Anmerkung: in den Arztpraxen) nicht durch hochwertige Evidenz (Anmerkung: belegt durch Cochrane-Reviews) gestützt werden.
Oder, wie ich verständlicher schrieb:
Ergebnis: Die Forscher fanden heraus, dass 90% gängiger Praktiken in Arztpraxen (etwa Babys zum Schlafen auf den Bauch zu legen), die sorgfältig in Cochrane-Reviews untersucht wurden, gerade nicht effektiv sind. Dieses Umbrella-Review ist also ein eindrucksvoller Beleg für die Qualität und die Aussagekraft systematischer (Cochrane-) Reviews.
Wir schwingen gerne zur Salzreduktion:
Ergebnis: Genau solche Cochrane-Reviews (Goldstandard!) belegen, wie ich ja unten mit Beispielen anführte, dass Salzreduktion bei Bluthochdruck nützt, und das sogar in einer Dosis-Wirkungs-Beziehung.
Die potenzielle Lebensgefährlichkeit hatte ich unten detailliert beschrieben.
St. W.
1346 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018Oliver,
Sowohl Abstract und Conclusion sind unmissverstaendlich:
"Conclusion
St. W.
1346 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018OMG Oliver - was erzaehlst Du denn hier???
Ich bin sicher, dass Du das Ganze nicht verstanden hast.
Sowohl Abstract und Conclusion sind unmissverstaendlich:
"Conclusion
Wer anderen eine Grube gräbt, lieber Stefan, fällt leider allzu oft selbst hinein.
Stefan hatte süffisant mit einem fröhlichen »Haha ;-)« den Link einer Studie gepostet, derzufolge 9 von 10 Cochrane-Reviews nicht effektiv seien, also nichts taugen. Leider hat er weder den Abstract gelesen, noch den Artikel an sich. Verstanden hat er nicht einmal die Überschrift.
Das glatte Gegenteil ist wahr: Die Autoren haben ihrerseits ein Cochrane-Review erstellt, genauer, eine Zusammenfassung vieler Reviews. Solche so genannten Umbrella-Reviews stehen an der absoluten Spitze der Evidenzhierarchie, da sie die Evidenz aus mehreren Reviews bündeln, also ein »Super-Review von Review« sind.
Ergebnis: Die Forscher fanden heraus, dass 90% gängiger Praktiken in Arztpraxen (etwa Babys zum Schlafen auf den Bauch zu legen), die sorgfältig in Cochrane-Reviews untersucht wurden, gerade nicht effektiv sind. Dieses Umbrella-Review ist also ein eindrucksvoller Beleg für die Qualität und die Aussagekraft systematischer (Cochrane-) Reviews.
- Wer sich für die Evidenzpyramide interessiert: https://www.iqwig.de/presse/mediathek/grafiken/studienaspekte/
- Das Umbrella-Review, das Stefan als »Beleg« heranzog: urlr.me/mtqeC3
- Wer sich weiterbilden will, um Studien zu interpretieren: https://www.cochrane.de/Veranstaltungen
St. W.
1346 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018Hi Carlos,
ich muss ja immer schmunzeln beim Lesen Deiner Kommentare - erst die Verweise auf einen gewissen Herren, der gerne mal aufgrund von Salzmangel bei Interviews einschlaeft und seine toxische Maskulinitaet mit vegetarischer Ernaehrung ausgerottet hat und jetzt mit dem Veweis auf die Dusseligkeit der KI - alles sehr witzig!
Leider lenkt das aber auch vom Thema ab ;-)
So warten wir doch hier gerade alle ganz gespannt auf Olivers Beweise, weshalb der News-Artikel von Fr. Dr. Jacobi lebensgefaehrlich sein soll !! Denn diese Beweise wird Oliver ja ohne Frage haben, oder!?
Wenn jemand hohen Blutdruck hat, Salz isst und dann umfaellt - war's dann der hohe Blutdruck oder das Salz ??? Auch das kann nur ein Cochrane-belesener Oliiver uns genau sagen!!
In gespannter Erwartung
Stefan
Was spuckt die KI aus, wenn man "Bier schützt" oder "Nikotin schützt"eingibt. Nichts ist unmöglich !
Es gibt wissenschaftliche Hinweise darauf, dass bestimmte Inhaltsstoffe im Bier, insbesondere aus dem Hopfen, eine schützende Wirkung gegen Alzheimer entfalten können Bier kann das Risiko für Demenz und Krebs senken.
Wer maßvoll Bier trinkt, hat ein um 30 Prozent niedrigeres Risiko, an Parkinson zu erkranken, als Menschen, die nie Bier trinken.
Raucher haben ein geringeres Risiko, an einem M. Parkinson zu erkranken.
Maßvoller Bierkonsum kann sich laut Studien positiv auf die Gesundheit auswirken, indem er das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Inhaltsstoffe wie Hopfen wirken entzündungshemmend und können antioxidativ wirken. Zudem kann mäßiger Konsum das Risiko für Demenz und Knochenschwund (Osteoporose) verringern, während alkoholfreies Bier isotonisch wirkt.
- Herz-Kreislauf-System: Alkohol in geringen Mengen kann das „gute“ Cholesterin (HDL) erhöhen und Arterienverkalkung entgegenwirken.
- Krebs und Entzündungen: Der im Hopfen enthaltene Stoff Xanthohumol kann entzündungshemmend wirken und laut sowie in Kombination mit Isoalphasäuren zur Bekämpfung von Krebszellen beitragen (dies gilt besonders für Studien an Zellen, nicht zwangsläufig für den Verzehr beim Menschen).
- Knochengesundheit: Bier enthält Inhaltsstoffe, die dem Knochenschwund entgegenwirken können.
- Nierensteine: Es gibt Hinweise, dass der Konsum das Risiko für Nierensteine verringern kann.
- Demenz: Ein moderater Konsum wird mit einem gesenkten Risiko für Demenz in Verbindung gebracht.
- Beruhigung: Die im Hopfen enthaltenen Bitterstoffe können bei Unruhezuständen helfen.
St. W.
1346 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018Der größte Versuch mit Salzreduktion in der Ernährung wurde schon 1972 in Finnland durchgeführt. Zunächst erfolgreich in Nordkarelien und dann in ganz Finnland
https://www.youtube.com/watch?v=NR7ENEfcw1c
Das meiste Salz wird in Deutschland über Brot und Brötchen aufgenommen.
Wer schon mal selbst Brot gebacken hat, weiss wie es schmeckt wenn man das Salz vergessen hat.
St. W.
1346 Kommentare Angemeldet am: 28.05.2018Uebrigens findet man auch dort Studien zu "low salt increases insulin resistance" ...
Einfach mal suchen ;-)