Forum: Gesundheit - Total verzweifelt: Plaques in Halsschlagader – was tun?
Linoleäuregehalt von bis zu 70%, Rapsöl bis 22%, Olivenöl bis 15%..
Hallo Kay, sorry, die Frage hatte ich übersehen ... Ich meine die Omege 6, also Linolsäurereichen Öle, Sonnenblume, Raps, Soja, Distel, Baumwollsamen etc. die bei Zimmertemperatur, sogar im Kühlschrank flüssig sind. Sie sind instabil und oxidieren schnell, das (in der Regel zugesetzte) Vitamin E verbrauchen sie selbst. Sie oxidieren im Körper weiter, wenn sie erhitzt werden entstehen Stoffe, einer krebserregender als der andere, z.B, 4HNE das auch mit Alzheimer, Grauem Star, Arteriosklerose und Diabetes in Verindung gebracht wird. Am schlimmsten sind länger verwendete Frittieröle.
In traditionellen Diäten liegt der Anteil dieser Öle unter 2%. Seit sie industriell hergestellt werden können steigt ihr Anteil an der Ernährung immer weiter an. Parallel dazu nehmen die Zivilisationskrankheiten zu: Fettleibigkeit, Diabetes, Krebs, KHK. Diese Kranheiten nehmen weiter zu, obwohl weniger geraucht wird und der Zuckerkonsum auch sinkt.
Wir nehmen im Sommer für den Salat Olivenöl, das v.a. aus Ölsäure, einfach ungesättigt, deshalb relativ stabil. Im Winter zu Chicoree, Feldsalat nehmen wir Süße oder Saure Sahne. Wir kochen und braten mit Butter, Butterschmalz, Rindertalg, Kokosöl, manchmal Schweineschmalz.
VG Uli
Hallo,
als weiteren Ridikofaktor möchte ich auf das Thema Homoarginin hinweisen, siehe auch hier:
https://www.strunz.com/forum/bluttuning/aminosure-homoarginin---starker-mangel-
Viele Grüße
SK
Hej,
Staine und Type - 2 - Diabetes:
Mehrere Studien zeigen, das die absolute Risikoerhöhung für die Entwicklung eines Typ-2- Diabetes unter stsatine bei etwa 0,4-0,8% innerhalb von 4-5 Jahren liegt
Klingt nicht viel, sind aber bei 1 Mio Menschen:
4000 - 8000 neue Diabetes Fälle
Welche langfristigen Auswirkungen Diabetes auf die Herzkranzgefäße hat, weiß hier im Forum wohl jeder:
Schädigung der inneren Gefäßwand - Entzündung - Ablagerung - in den Gefäßen
und dann?
Rezept für Statine!
"Bei Sekundärprävention (nach Herzinfarkt) kann die ARR 5–10 % betragen, nicht nur 0,4 %."
von 1 Mio Personen haben 900.000 - 992.0000 keinen positiven Nutzen von Statinen!
Reines Lotteriespiel - Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Allmählich frage ich mich wirklich, warum man Statine nimmt. Dazu fragt ich die Ki und auch hier, selbst bei Hochrisikopatienten werden magere 5-10% Verhinderung dargestellt. Dieses ist auch noch individuell zu bewerten.
Auch wenn die absolute Risikoreduktion (z. B. 0,4 % weniger Todesfälle oder 0,8 % weniger Herzinfarkte in 4 Jahren) klein wirkt, gibt es mehrere Gründe, warum Statine weiterhin medizinisch empfohlen werden:
- Große Bevölkerungswirkung (Public-Health-Perspektive) Kleine absolute Vorteile auf individueller Ebene summieren sich stark, wenn Millionen Menschen behandelt werden. Beispiel: 0,8 % weniger Herzinfarkte klingt wenig, aber bei 1 Million Behandelten sind das 8 000 verhinderte Infarkte.
- Starkes Nutzenprofil bei Hochrisikopatienten Die absolute Risikoreduktion hängt vom Ausgangsrisiko ab. Wenn jemand z. B. schon einen Herzinfarkt hatte oder sehr hohe LDL-Werte hat, ist sein Grundrisiko hoch – und dann ist der absolute Nutzen deutlich größer. Bei Sekundärprävention (nach Herzinfarkt) kann die ARR 5–10 % betragen, nicht nur 0,4 %.
- Relative Risikoreduktion bleibt konsistent Über viele Studien hinweg senken Statine das relative Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle um etwa 20–25 %. Das ist pharmakologisch stabil und gut belegt – nur die absolute Wirkung hängt eben vom individuellen Risiko ab.
- Gute Datenlage und Langzeiterfahrung Statine gehören zu den am besten untersuchten Medikamenten überhaupt. Nebenwirkungen sind bekannt und meist reversibel. Daher werden sie trotz der bescheidenen absoluten Zahlen weiter verschrieben.
Fazit
Ja, der individuelle Nutzen von Statinen ist für Menschen mit niedrigem Risiko gering. Aber bei Hochrisikogruppen (z. B. nach Herzinfarkt, bei Diabetes, bei familiärer Hypercholesterinämie) ist der Nutzen klinisch relevant. Die Entscheidung sollte immer personalisiert erfolgen: Risikoabwägung, Lebensstil, Nebenwirkungen, und Patientenpräferenz.
Ein schulmedizinisch arbeitetender Kardiologe bestätigte mir, dass es bekannt sei, daß von 100 Patienten, behandelt mit Statinen, 1 bis 3 Infarkte verhindert werden.
Hej Carlos,
vielen Dank für deine Bestätigung:
"absolute Wirksamkeit von Statinen gerade mal bei 1-3% (je nach Studie) liegt." (Ole)
Deine Quelle (Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft)kommt sogar zu folgenden Ergebnis:
In den vorliegenden Studien war die absolute Risikoreduktion über alle Altersgruppen gering: Bei einer medianen Behandlungsdauer von vier Jahren sank das Risiko für einen Myokardinfarkt um 0,8 % und für einen Schlaganfall um 0,4 %. Die Wahrscheinlichkeit zu sterben wurde um 0,4 % reduziert.
übrigens Carlos nur zu deiner Information:
Studien müssen beide Werte berechnen, aber sie müssen nicht beide prominent veröffentlichen. Die relativen Zahlen werden gern in Abstracs und Pressemitteilungen oder Werbematerialien zotiert, weil sie schlichtweg beeindruckender und marketingtauglicher sind.
Arzneimittelkommisionen , Gesundheitsbehörden und Fachärzte achten dagegen stärker auf absolute Werte und den klinischen Nutzen
Ole, ich bewerte das gar nicht, aber es wird auf den Einzelfall ankommen. Siehe auch die news vom 18.10.
Es gibt sicher auch schlanke, durchtrainierte Personen, die betroffen sind. Aber ob dieser Personenkreis den Großteil der Patienten ausmacht, erscheint mir nicht nachvollziehbar. Da gibt es sicher andere Risikogruppen , die überwiegend betroffen sind. Aber klar betrifft es in Einzelfällen auch die sportlichen Typen, die sich permanent unter Druck setzen oder einfach gestresst sind. Bei den drei Bekannten spielt Stress teilweise eine Rolle, aber die sind alle drei (vermutlich-nach eigener Aussage) genetisch vorbelastet, weil EWlternteile schon dieselben Probleme haben.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland die häufigste Todesursache, 2012 verstarben mehr als 55.000 in Deutschland an einem Infarkt. Zwar ist bereits bekannt, dass mangelnde Fitness und Übergewicht Herz und Gefäßen schaden, doch eine Gruppe schwedischer Forscher wollte es noch etwas genauer wissen.
Das Team um Peter Nordström von der Universität in Umea analysierte die medizinischen Daten von knapp 743.500 schwedischen Männern, die zwischen 1969 und 1984 als 17- bis 19-Jährige im Rahmen der Wehrdienstmusterung untersucht worden waren. Durchschnittlich 34 Jahre lang konnten sie den gesundheitlichen Werdegang der Männer nachvollziehen; 11.526 erlitten in dieser Zeit einen Herzinfarkt.
berichten Nordström und Kollegen, wie die Fitness sowie der Body-Mass-Index (BMI) zum Zeitpunkt der Musterung und das Herzinfarktrisiko im späteren Leben zusammenhingen. In Sachen Fitness teilten sie die Männer in vier
gleichgroße Gruppen: von den besten beim Fitnesstest bis hin zu den schlechtesten. Beim Gewicht erfolgte die Aufteilung nach dem BMI: untergewichtig (BMI kleiner 18), normalgewichtig (18 bis kleiner als 25), übergewichtig (25 bis 30) oder fettleibig (größer 30).
Alles schon veranlagt?
Je besser die Fitness war, desto geringer war das Risiko für einen Herzinfarkt - und je größer der BMI, desto höher war es. Im Schnitt hatten unter- und normalgewichtige Männer später ein 35 Prozent geringeres Infarktrisiko, berichten die Forscher. Je 15 Prozent besserer Fitness sank die Gefahr eines Infarkts um etwa 18 Prozent - andere Risikofaktoren hatten die Forscher dabei herausgerechnet.
Ein Aspekt überraschte die Forscher: Selbst die fittesten Übergewichtigen und Fettleibigen hatten ein höheres Infarktrisiko als die am wenigsten fitten Normalgewichtigen.
"Obwohl Sportlichkeit am Ende des Teenager-Alters das Infarktrisiko anscheinend senkt, kann sie ein durch Übergewicht erhöhtes Risiko nicht ausgleichen", sagt Peter Nordström. "Anders formuliert: Normalgewicht ist noch wichtiger als gute Fitness - aber es ist natürlich noch besser, fit zu sein und nicht übergewichtig."
https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/cholesterin/statine-irrtuemer
https://www.akdae.de/arzneimitteltherapie/lf/leitfaden-cholesterinsenkung/inhalt/studiendaten
Ole, mit Studien ist das so eine Sache. Ich bewerte es nicht, aber es gibt halt doch andere Studien, die einen Nutzen sehen.
Wie gesagt ist die herrschende Meinung eine andere.
übrigens Carlos
"Im Grunde machen sie alles richtig und müssen aus ihrer Sicht Statine nehmen um das hohe Cholesterin zu mindern. Das sind keine Dummköpfe (u.a. Chefarzt) ,"
Als Chefarzrt sollte dein Bekannter wissen, das die Wissenschaft längst bewiesen hat, das die absolute Wirksamkeit von Statinen gerade mal bei 1-3% (je nach Studie) liegt.
Soll heißen: 1-3 Personen von 100 Statinschlucker haben einen Vorteil.
97-99 Personen von 100 die Statine schlucken, haben keinen Vorteil ,sondern sind der Gefahr für Diabetes, Nieren/Leberinsuffiziens, Depressionen usw. ausgesetzt.