Liebe Foristen,
über die unzureichende Datenlage, die den täglich publizierten Inzidenzwerten zugrundeliegt, die wiederum zum entscheidenden Kriterium der staatlichen Restriktionsmassnahmen gemacht werden, berichtet folgender Artikel:
Inzidenzen: Schattenfechten im Lockdown
https://multipolar-magazin.de/artikel/inzidenzen-schattenfechten
bei dessen Kommentaren sich auch folgende Anmerkung findet:
"...gäbe es noch das massive Problem, dass "die Tests" nicht standardisiert sind. Ob ein PCR-Test positiv ist hängt unter anderem von folgenden Randbedingungen ab:
– verwendetes Test-Kit
– Produktions-Charge des Test-Kits
– Typ und Anzahl der gesuchten Primerpaare (Ziel-Sequenzen)
– Anzahl der Messzyklen (Ct-Wert)
– Position des Abstrichs
– Qualität des Abstrichs
– „RNA-Last“ im Abstrich – wobei der Test nicht zwischen intakten Viren und Virus-Trümmern (einer bereits überstandenen Erkrankung) unterscheidet
– Lagerdauer und -bedingungen (Feuchtigkeit, Temperatur, Sauberkeit)
– ausführendes Labor (viele Einflussfaktoren technischer und menschlicher Art)
– beim Test verwendete Reagenzien
Auf die sogenannte "Inzidenz" haben des weiteren folgende Parameter Einfluss:
– ALLE oben genannten Randbedingungen des PCR-Tests!
– Anzahl durchgeführter Tests
– Altersprofil der getesteten Population
– Gesundheitsprofil der getesteten Population
– Anzahl der Mehrfachtestungen pro Person
– Anlass für PCR-Testung: Erkrankung, Kontakt oder positiver Schnelltest (!) "
LG, Albrecht