Forum: Infektion & Prävention - Covid19 aus dem Labor...
Hallo Thomas,
und wie steht es dann mit dem Vulkanausbruch Hunga Tonga 2022 sowie die erhöhte Durchlässigkeit der Wolken für die Solareinstrahlung als Ursachen für die außergewöhnliche Erwärmung der letzten Jahre ?
LG, Albrecht ( 13.07.2024 )
Tja, zu solchen Aussagen kann man als fachfremder Lehrer schon mal kommen...
Albrecht, dir ist bewusst, dass El Nino erst im Laufe des Jahres auftrat? Vorher hatten wir LaNina, die für Abkühlung sorgte. Trotzdem schreibst du über die Temperaturerhöhung seit 2022 (...)
Irgendwie passt das alles nicht zusammen, was du schreibst;-)
Klartext von Prof.Fritz Fahrenholt ( am 13.07.2024 bei TE )
"Die Politik in Deutschland und der EU ist auf Vermeidung von CO2 fixiert. Aber damit ist weder der jüngste Temperaturanstieg erklärbar noch ein Einfluß in die gegensätzliche Richtung möglich. Die deutsche Politik wirkt ebenso hilflos wie selbstzerstörerisch.
Man erkennt, dass der Einfluss des El-Niños zurückgeht, so dass in den nächsten Monaten mit einem starken Rückgang der globalen Mitteltemperatur zu rechnen ist. Die außergewöhnliche Erwärmung der letzten Jahre ist im Wesentlichen auf den El Niño, den Vulkanausbruch Hunga Tonga 2022 sowie die erhöhte Durchlässigkeit der Wolken für die Solareinstrahlung zurückzuführen.
Der ausgeprägte Temperaturanstieg von 2022-2024 kann nicht allein von CO2 verursacht worden sein, denn die Zunahme der CO2-Emissionen ist in den letzten Jahren gebremst worden.."
Es folgen im Text Ausführungen zu den wirtschaftlichen Folgen der aktuellen deutschen "Klimapolitik" auf die Wirtschaft in Deutschland.
LG, Albrecht ( 13.07.2024 )
Hi Thorsten,Worin also manifestiert sich deiner Ansicht nach diese angeblich unsolide, wackelige Energiepolitik
Da Berufe ich mich jetzt auf die von dir genannte Quelle, die es entsprechend formuliert.
Was wäre denn die energipolitische Autobahn?
Diese Autobahn wäre der Ausbau der EE unter Beibehaltung der Fossilen, einschließlich der Kernenergie. Damals unter Merkel hieß es, wir kompensieren den Ausstieg mit Kohle und später Gas.
Unter RotGrün wurde der Klimaschutz groß geschrieben, aber anstatt sich auf die breite Straße zu setzen, in dem man alle Möglichkeiten forciert, kam es zur ideologischen Einengung auf Sonne und Wind.
Man könnte von einem Tag auf den anderen klimaneutralen Diesel ei führen, ist aber nicht erwünscht, man will den Verbrenner lieber ganz weg haben. Man könnte jeder Ölheizung heute schon klimaneutrales "Öl" beimischen. Beide Möglichkeiten hätten eine sofortige CO2 Reduzierung zur Folge. Dieses sind nur 2 Möglichkeiten, die ideologische auf dem Abstellgleis landeten.
Für mich stellt es sich so dar, dass die Co2 Einsparung der Grünen Ideologie "Antiverbrenner" geopfert wird. Das ist es, wenn i h sgae, wir rumpeln über die Landstraße.
In dem Maße, in dem EE gefördert wird, und damit meine ich eben nicht nur Sonne und Wind, in dem Maße reduziert man allmählich die Fossilen...aber eben nicht schon vorher, um dann einer Vsion hinterherzujagen, die der Bevölkerung teuer zu stehen kommt - sei es im Geldbeutel, oder über den Umweg der schwächelnden Wirtschaft.
Moin Thomas.
" es geht um eine unsolide, wackelige Energiepolitik."
Wo und wie manifestiert sich diese?
Ist die Strom-/Energieversorgung unsicherer/unzuverlässiger geworden?
Ist die Enrgiepreisschere Deutschland vs. Rest EU weiter aufgegangen?
Hat der Ausbau von EE und Netztrassen nachgelassen oder der Rückgang der CO2 Emissionen im Energiesektor?
Stockt der Ausbau der Ladeinfrastruktur?
Worin also manifestiert sich deiner Ansicht nach diese angeblich unsolide, wackelige Energiepolitik? Vor allem auch mit Blick auf die Verwerfungen am Energiemart (Gas, ÖL) durch den Ukrainekrieg?
"Statt die Autobahn zu nutzen, hoppeln wir über Landstraßen..."
Was wäre denn die energipolitische Autobahn?
...wenn ich schon höre, es liegt an der Kommunikation...Eigentlich wird es schon zur Genüge viel zu geschönt dargestellt. Ich erinnere an den Doppelwumms...
Es geht auch nicht um eine eventuelle Abhängigkeit von Frankreich, es geht um eine unsolide, wackelige Energiepolitik. Sie weist gewisse Ähnlichkeit mit der Finanzpolitik auf, in der Schulden zu Sondervermögen umbenannt werden und in der finanziell jongliert wird, bis die Gerichte eingreifen.
Ginge es wirklich nur um die CO2 Neutralität, dann ist der grüne Weg doch ideologisch sehr eingeengt. Statt die Autobahn zu nutzen, hoppeln wir über Landstraßen...aber das mit Doppelwumms :-/
- Dss die Strategie verbesserungswürdig ist, mindestens aber ihre Kommunikation, stelle ich gar nicht in Frage, die Cassandrarufe über eine angeblich ach so unsichere, unzuverlässige Stromversorgung, am Rockzipgel franz. AKW, dagegen sehr.
Nun Thorsten, dann frage ich mich, warum die Autoren deiner Quelle zu diesem Ergebnis kommen, was die Energieversorung Deutschlands betrifft:
Für mich heisst das, die aktuelle Energieversorgung unterliegt keiner realistischen Strategie!
"Auschlaggebend bei den anderen Ländern ist, im Gegensatz zu Deutschland, dass diese Länder alle ihre Backup-Alternativen vorrätig hatten und haben."
Nochmal: unsere noch immer vorhandene fosfile thermische Kraftwerkskapazität reicht noch immer aus, um über 100% unseres Strombedarrfs decken zu können; ohne auf Wind, PV, Biomasse, Wasser, Pumpdpeicher, Importe angewiesen zu sein!
Wo wurde da also irgendetwas vorzeitig oder voreilig an Backup-Alternativen abgeschaltet?
Wir sind in der überaus komfortablen Situation, mittlerweile einen soliden Grundstock an EE zur Verfügung zu haben; Tendenz steigend. Alles, was darüber hinaus benötigt wird, können wir wahlweise importieren oder selber in Backupkraftwerken erzeugen oder jede beliebige, wirtschaftlichere Mischung daraus. Es ist schlicht Blödsinn, dass wir am franz. Atomstromtropf hängen oder notfalls nicht in der Lage wären, genügend eigenen Strom zu produzieren.
Einige Länder verfügen über noch laufende und abgeschriebene AKWs und können damit vergleichsweise preiswert Strom erzeugen (Ewigkeitskosten nicht berücksichtigt). Das können, bzw. brauchen wir nicht. Ob es sinnvoll gewesen wäre? Wer weiß. Aber der Zug ist seit 2011 abgefahren.
Fakt ist aber nunmal, dass unsere Stromversorgung durch die Energiewende nicht unzuverlässigen geworden ist. Dass es bei uns, im Gegensatz zu Frankreich, keine Zwangsabschaltung von Verbrauchern gab. Und dass sich die Strompreise in der EU den deutschen annähern, sprich schneller steigen, als hierzulande. Französische Haushalte zahlen mittlerweile zum Teil mehr für ihren Strom, als deutsche (ein Ende des Preisanstiegs ist vorerst nicht in Sicht); ein hoch auf den "billigen" Atomstrom.
Aber hey, wie soll man natürlich mit Fakten gegen eine gefühlte Stromkriese argumentieren können...