Forum:Infektion & Prävention - Long Covid

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Claudia Ri

1441 Kommentare Angemeldet am: 01.11.2019

"Bildung von G-Protein-gekoppelter Auto-Antikörpern" / Einzuordnen als bisher bekanntes Phänomen nach Impfungen - das betrifft nicht nur die Covid-Impfung (leider gibt es keine Quellen mehr in denen die Häufigkeit dieser Komplikation beschriben wird) und nach Infektion mit Corona (einschlie Omikron, obgleich Omikron eher als eigener Virusstamm betrachtet werden sollte) 

Es gibt bei der Suche nach den bekannten G-Protein-gekoppelten Auto-Antikörpern eine erstaunlich geringe Anzahl die offiziell von der Schulmedizin bestätigt sind.

Ein Blick auf die G-Protein gekoppelten Signal-Rezeptoren (die logischerweise mit den G-Protein gekoppelten Auto-Antikörpern interagieren):

https://www.trillium.de/zeitschriften/trillium-immunologie/archiv/heft-1/2021-signalwege/die-g-protein-gekoppelte-signaltransduktion-im-immunsystem.html

Wem wundert es da noch, dass die Schulmedizin bisher keinen einzigen durchschlagenden Therapieansatz für LC und PostVac gefunden hat?

Zumindest hat man durch Einsicht in den o. g. Link "die Spur einer gewissen Ahnung" was da bei Betroffenen im Körper vor sich geht. 

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Albrecht 3266 Kommentare Angemeldet am: 15.06.2018

Hallo Thorsten St., 

"..Long Covid» sollte unter gewissen Umständen als Impfschaden betrachtet werden.."

Völlig richtig ! Das Bayerische Ärzteblatt führt dazu u.a. auf:

"Typisch ist, dass die Beschwerden mit mehreren Wochen Latenz nach der Impfung ihren Höhepunkt erreichen und jahrelang persistieren [4, 5]. Das Krankheitsbild ist, ähnlich wie LC, mit einer Vielzahl an Symptomen verbunden, bei denen häufig Fatigue, kardiovaskuläre und neurologische Symptome im Vordergrund stehen [5, 30]. Oft führen körperliche oder geistige Beanspruchung zur Beschwerdezunahme, der sogenannten Post-Exertional-Malaise [5]. Phasenweise bestehen zudem Gelenk-, Glieder- und Kopfschmerzen [30]. Eine diagnostische Schwierigkeit liegt darin, dass vielerlei weitere unspezifische Symptome auftreten können, weswegen eine ausführliche Differenzialdiagnostik wichtig erscheint. Die beim PVS oft vorhandene chronische Fatigue tritt nicht nach banalen Infekten auf [6, 7]. Sie kann daher, gerade in Kombination mit den oben genannten Beschwerden, als Leitsymptom dienen.

Angelehnt an die LC-Definition von der Weltgesundheitsorganisation bietet sich für die klinische Praxis an, von einem PVS auszugehen, wenn innerhalb von drei Monaten nach einer COVID-19-Impfung Beschwerden auftreten, die mindestens zwei Monate andauern und nicht anders erklärt werden können [8].

Auffällig ist indes, dass per 1. Mai 2024 in der Nebenwirkungsdatenbank der European Medicines Agency (EMA) europaweit 424.177 Fälle von Fatigue nach Impfung verzeichnet sind [10]. Bei mehr als zwei Dritteln davon (68 Prozent) ist keine vollständige Erholung dokumentiert. Daneben finden sich auch 339.903 Fälle von Muskelschmerzen. Die öffentlichen Daten lassen keine Analyse von Dauer oder Symptomclustern zu, weswegen tiefergehende Studien geboten sind. Alleine in der Marburger Post-Vac-Ambulanz waren 2023 über 7.000 PVS-Patienten auf der Warteliste und an anderen Zentren dürften es ähnlich hohe Zahlen sein [11]. Daher schätzen die Autoren die Fallzahl auf mindestens 10.000 alleine in Deutschland.

Theorien zur Pathogenese des PVS nach COVID-19-Impfungen

» Entzündung des Gefäßendothels (Endotheliitis) [1, 4, 3 ,17 *]

» Störungen ACE-abhängiger vaskulärer und metabolischer Regelkreise [1, 3]

» Persistenz von Spike-Proteinen in Geweben bzw. Immunzellen [4, 24, 21 *]

» Störung im Metabolismus der Mitochondrien [27 *]

» Gerinnungsstörungen und Thrombozytenaktivierung [4, 25 *, 17 *]

» Bildung G-Protein-gekoppelter Auto-Antikörper (GPCR-AAK) [4, 26]

» Reaktivierung (unbekannter/bekannter) Keime (EBV, HSV, etc.) [4]

» Neuroinflammation [29 *] und Störung des Vagusnervs [28 *]

» Störung des Komplementsystems [25 *]

...

Versorgungssituation

Solange diese Strukturen jedoch noch im Aufbau sind, ist eine effiziente Versorgung selten und die Patienten mit der Koordination meist auf sich alleine gestellt. Gerade für Schwerstkranke ist dies kaum zu bewerkstelligen. PVS-Patienten sind meist körperlich, kognitiv und sozial erheblich eingeschränkt, viele dauerhaft berufsunfähig [5]. Mit hohem Leidensdruck und großer Krankheitskomplexität stellen sie die Behandler vor Herausforderungen. Wegen der Unkenntnis über das Krankheitsbild werden weiterhin viele Patienten von ihren Behandlern psychiatrisiert und damit zusätzlich belastet.

https://www.bayerisches-aerzteblatt.de//inhalte/details/news/detail/News/post-vac-syndrom-langfristig-krank-nach-covid-19-impfung.html  

 

LG, Albrecht ( 10.09.2024 )

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

"Long Covid» sollte unter gewissen Umständen als Impfschaden betrachtet werden"

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Albrecht 3266 Kommentare Angemeldet am: 15.06.2018

Liebe Foristen, 

gewiss auch nur Desinformanten, die im Bayerischen Ärztblatt schreiben:

«Bayerisches Ärzteblatt»: «Long Covid» sollte unter gewissen Umständen als Impfschaden betrachtet werden

Das Fachmagazin berichtet über den «Stand von Forschung und Versorgung» bezüglich des «Post-Vac-Syndroms» und stellt dabei die «Long Covid»-Definition in Frage.

https://transition-news.org/bayerisches-arzteblatt-long-covid-sollte-unter-gewissen-umstanden-als

https://www.bayerisches-aerzteblatt.de//inhalte/details/news/detail/News/post-vac-syndrom-langfristig-krank-nach-covid-19-impfung.html   

 

LG, Albrecht ( 10.09.2024 )

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Albrecht.

"Kann ausgeschlossen werden, dass die durch die Impfung erzeugten Spike-Proteine die Nebenniere in vergleichbarer Weise angreifen wie das Corona-Virus ? "

Offenbar ja, wenn an deine Aussage von heute aus dem anderen Thread hinzuzieht und berücksichtigt:
"Das Spikeprotein hat „prionogene“, (amyloidogene) Eigenschaften und interagiert mit Fibrinogen und Fibrin. In der Folge kommt es zu Entzündung und Thrombose"

und mit der Aussage au der NNS Studie vergleicvht:
"but no evidence of thrombi formation was found"

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Albrecht 3266 Kommentare Angemeldet am: 15.06.2018

Hallo Thorsten St.,

es mag ja sein, dass in der von Dir zitierten Pfizer-Studie das steht, was Du unabhängig vom Auftraggeber der Studie für richtig hältst. 

Interessanter ist, dass es in der Studie mit dem Titel: 

"Biodistribution of RNA Vaccines and of Their Products: Evidence from Human and Animal Studies"

Published online 2023 Dec 26.

gleich zu Beginn heisst: 

"The biodistribution of mRNA vaccines remains one of the most poorly investigated topics. "

Am Ende der Studie ist zu lesen:

"..New articles about the biodistribution of mRNA–LNP vaccines and their antigenic products are gradually improving our understanding of the processes involved. It is surprising that although these vaccines have been used in humans for more than 3 years, there is still no complete picture of their biodistribution. Some studies suggest that vaccine components can persist for up to 187 days in the body and penetrate in small quantities through the blood–brain and blood–breast milk barriers but not the blood–placental barrier. Nevertheless, it is too early to draw final conclusions here, and therefore we propose several possible approaches to further research that should fill our knowledge gaps on the biodistribution of mRNA–LNP formulations and the protein products they encode..."

Das heisst nichts anderes, als dass derzeit jede Aussage, die vorgibt, von gesicherten Erkenntnissen auszugehen, so nicht haltbar ist.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10812935/  

Deshalb wiederhole ich meine Frage:

Kann ausgeschlossen werden, dass die durch die Impfung erzeugten Spike-Proteine die Nebenniere in vergleichbarer Weise angreifen wie das Corona-Virus ? 

 

LG, Albrecht ( 03.09.2024 )

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Natürlich kann das nicht ausgeschlossen werden.

Aber alleine aufgrund einer erwartbaren Dosis-Wirkung Beziehung besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit,  dass Impfungen eine vergleichbare Wirkung nur in geringerer Ausprägung, d.h. seltener, kürzer und schwächer,  auslösen wird.

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Albrecht 3266 Kommentare Angemeldet am: 15.06.2018

Hallo Thorsten St.,

"..Albrecht, es steht dir natürlich frei, Studien und Belge dafür zu bringen, dass die von Robert beschriebene NNS infolge Corona in wahrheit auf die Impfungen zurückzuführen ist..."

 So dumm bin ich nicht, schliesslich kann auf Grund des Zeitpunktes der Untersuchung davon ausgegangen werden, dass die Teilnehmer alle ungeimpft waren:

"..We examined 117 individuals prospectively enrolled from designated COVID-19 wards (n = 97) and intensive care units (n = 20) between October 15, 2020, and June 29, 2021, .."

Meine sich an Roberts newsletter anschliessende Frage ist viel schlichter:

Kann ausgeschlossen werden, dass die durch die Impfung erzeugten Spike-Proteine die Nebenniere in vergleichbarer Weise angreifen ? 

LG, Albrecht ( 03.09.2024 )

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:-) 7235 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Albrecht, es würde mich wenig überraschen, wenn du genau das, und nur das, daraus folgern würdest.

Ich dagegen würde es lediglicht nicht zu 100% ausschließen.

Ich würde aber wieder (mal) auf die Verteilung des des Impfstoffes im Körper verweisen.

Es gibt dazu ja verschiedene Biodistributionsstudien, die letztlich übereinstimmend feststellen:
* ja, der Impfstoff (Lnp, mRNA, Impfspikeproteine) ist grundsätzlich innerhalb eines entsprechenden Zeitfensters überall im Körper nachwiesbar
* ja, der überwiegende Teil konzentriert sich im Injektionsbereich

Die vielfach bemühten japanischen Biodistributionsstudie von Pfizzer beschreibt hier z.B. dass der größte Anteil an LNP  (52.6%, 1h nach Injektion) im Bereich der EInstichstelle bleibt,  18.1% finden sich nach 8h in der Leber wiede. Weniger als jeweils 0,2% finden sich zu jedem anderen Zeitpunkt im Untersuchungszeitraum (0-48h) in anderen Geweben. Und das alles bei Versuchsratten, die ein auf ihrer Körpergröße/Masse bezogen deutlich größere Dosis bekommen haben, als für Menschen vorgesehen (70 kg Mensch ~7,1µg/kg; 200g Ratte  ~ 250µg/kg)!

https://web.archive.org/web/20210531130146/https:/www.pmda.go.jp/drugs/2021/P20210212001/672212000_30300AMX00231_I100_1.pdf

=> "Page 6"

Weitere Informationen / Erklärugen hier:

https://healthfeedback.org/claimreview/unsubstantiated-claims-by-michael-palmer-sucharit-bhakdi-dont-demonstrate-covid-19-vaccines-harm-organs/

https://www.mdpi.com/2227-9059/12/1/59

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37403357/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8721936/

 

Albrecht, es steht dir natürlich frei, Studien und Belge dafür zu bringen, dass die von Robert beschriebene NNS infolge Corona in wahrheit auf die Impfungen zurückzuführen ist.

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Albrecht 3266 Kommentare Angemeldet am: 15.06.2018

Hallo Thorsten St.,

kann aus diesem Satz:

"...Considering that SARS-CoV-2 shares cellular receptors with SARS-CoV, including angiotensin-converting enzyme 2 and transmembrane protease serine subtype 2, its tropism to the adrenal gland is therefore conceivable..."

gefolgert werden, dass es das Spike-Protein des Corona-Virus ist, das an den ACE2-Rezeptor der Nebenniere andockt und infolge dessen die Schädigung auslöst ?  

 

LG, Albrecht ( 03.09.2024 )

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