01.03.2021
Hallo Albrecht,
"Man kann doch nicht einfach darüber hinwegsehen, dass jeweils mehr als 21.000 Probanden sich nicht infiziert haben und deshalb auch nicht infektiös waren."
Die Zahlen sind frei verfügbar. sogar die komplette Studie ist frei verfügbar. Und ich habe, auch in den Mainstream Medien, mehrere Artikel gelesen, die alle Zahlen auch genannt haben. Von "einfach darüber hinwegsehen" kann also keine Rede sein (außer bei gewissen Corona-Impfgegnern, die in höcht unlauterer Weise "mögliche" Gefahren proklamieren, ohne sie in Realtionen zu setzen). Und auch bei dir kommt wieder mal zu kurz, dass es sich hier um einen sehr begrenzeten Beobachtungszeitraum handelt. Es ist nun mal nicht, schwupps, das ganze Kollektiv Sars-Cov-2 ausgesetzt und akut infektionsgefährdet. Wie schon mal gesagt, wenn man sich den Infektionsverlauf der beiden Gruppen im Zeitlichen Verlauf ansieht, stellt man fest, dass in der Impfgruppe der größte Anstieg am Beginn des Beobachtungszeitraumes lag und im weiteren Verlauf sich asymptotisch der Horizontalen annähert, während in der Placebogruppe das Infektionsgeschehen nahezu unverändet linear steigend abläuft und keine Anstalten macht, abzuflachen.
Hier kann man also durchaus annehmen, dass im weitern zeitlichen Verlauf die Placebogruppe sich unvermindert weiter Infiziert, während in der Impfgruppe ein nahezu Statusquo ohne nennenswerte weitere Infektionen angenommen werden kann.
Aber warten wir es doch einfach ab, ohne uns verbal in die HAare zu geraten. Ich würde mal sagen, in spätestens 4-6 Wochen sollte Israel zu >75% durchgeimpft sein (13.5 Mio verabreichte Impfdosen; aktuell stehen sie bei knapp 9Mio).Dann müsste sich ja ein deutlicher Rückgang bei den Inzidenzen feststellen lassen.
"weil sich Geimpfte weiterhin infizieren können und infektiös bleiben, auch wenn den Impfwilligen gleichzeitig vorgemacht wird, sie seien durch die Impfung immun."
Ich wüsste jetzt nicht, wo den Impfwilligen da was vorgemacht wird. In den von mir frequentierten Mainstream-Medien wurde in der Vergangenheit oft genug darauf hingewiesen, dass das entsprechende Wissen noch nicht vorliegt, die Daten noch nicht entsprechend ausgewewrtet sind. Jüngste Meldungen stimmen aber zuversichtlich, dass tatsächlich ein hohes Maß an Immunität erreicht wird. Unabhängig davon, würde das die Impfung noch lange nicht unsinnig oder wirkungslos machen. Schließlich gibt es aktuell nur ein sehr geringes Maß an schwerwiegenden Nebenwirkungen. Den Betroffen hilft bzw. reicht es oftmals schon, im Zweifelsfall keinen schweren Krankheitsverlauf erwarten zu müssen.
LG
Thorsten