22.11.2025
Lieber Thomas, da Sie offensichtlich eine oberflächliche Antwort von KI hier reinkopierten und vermutlich nicht ein mal begreifen, was genau Sie da schreiben:
a) Fragen Sie doch zunächst ein mal die KI, was genau eine Arbeitshypothese eines Mechanismus, nicht eines Krankheitsbildes ist, was wir klar betonen.
b) Wie gut/umfangreich unser Referenzwerk ist.
c) Schulden Sie mir noch immer eine Antwort auf meine Frage, welches modLNP-RNA-Produkt zugelassen wäre, was Sie ja behaupteten, welches wir nicht ausreichend adressiert hätten.
d) Sie schreiben:
"(...) Unterschiede zwischen Formulierungen und Applikationswegen, Bezug auf klinische Daten (z.B. Onpattro: gut kontrollierte Hepatotropie, mRNA Impfstoffe : primär lokale/lymphatische Verteilung).
Dadurch entsteht der Eindruck, alle LNPs könnten ein einheitliches systemisches Störungsbild erzeugen, was ihr mechanistisch nicht behauptet, aber sprachlich nicht immer abgrenzt. (...)"
Bereits hier zeigt sich, dass Sie scheinbar kein einziges Wort verstanden haben: Onpattro ist nicht vergleichbar mit den modRNA-Applikationen, da es sich hierbei um eine nichtmodifizierte siRNA handelt. Zusätzlich werden bei der Applikation intravenöse H1-Blocker (Diphenhydramin 50 mg oder Äquivalent) und intravenöse H2-Blocker (Ranitidin 50 mg oder Äquivalent) verabreicht und es handelt sich um eine intravenöse Applikation bei bereits 60+ Jährigen, die eine Lebenserwartung von maximal 12 Jahren haben. Somit ist bereits hier klar, dass selbst bei schweren Nebenwirkungen es durch die epidemiologischen Patterns rutschen würde.
Und dann fragen Sie mal die Leute, die Onpattro verabreicht bekamen, wie viele die Therapie tatsächlich bis zu ende führten. ;-)
"(...) 2. Wo könnte eure Arbeit den Eindruck von Biomonstern erzeugen?
Nicht eure Daten, sondern einige Formulierungen wirken systemisch-drsmatisierend. beispiele aus eurem Text:
… may induce a systemic condition we call lipid-nanoparticle-driven membrane dysfunction (L-DMD)
… widespread dysregulation of NF-κB, MAPK, JAK-STAT, mTOR … (...)"
Offensichtlich verstehen Sie auch wissenschaftliches Wording nicht: May ist eine vorsichtige und hypothetische Formulierung. Und exakt so ist unsere gesamte Arbeit aufgebaut. Was Sie hier also machen ist Ihren Alltagssprachgebrauch mit wissenschaftlich präzisen Formulierungen durcheinander würfeln. Zudem liefern wir mehr als ausreichend Evidenz in den omischen Analysen, die wir auswerten, um diese Besorgnis plausibel zu begründen.
Darüber hinaus ist es bemerkenswert, dass Sie kein einziges Wort zu SPARKLE, zu den Limitierungen konventioneller Radiotracer-Methoden oder zu Formulations-Remodeling verlieren. Denn das sind exakt die Punkte, auf denen unser mechanistisches Argument aufbaut. Sie kritisieren Worte, welche Sie nicht ein mal korrekt einordnen, nicht Mechanismen.
Und am bemerkenswertesten finde ich dann ja, was Sie zur Gänze ignorieren: Unsere Hypothese baut explizit auf klar evidenter Variabilität auf. Oder Sie widerlegen sämtliche von uns zitierten Referenzen dazu/ weisen Falschzitate nach!:
Unterschiedliche Lipide, unterschiedliche PEG-Abspaltung, unterschiedliche Escape-Effizienz, unterschiedliche Leakage-Raten (siehe Wei et al.). Wir behaupten nirgends ein ‚einheitliches Störungsbild‘, sondern ganz im Gegenteil: Wir erklären mechanistisch, warum ein solches nicht existieren kann.
Sie sollten also Ihre KI ein wenig präziser befragen, bevor Sie mit solch oberflächlichen Behauptungen und Scheinargumenten versuchen eine saubere Arbeit anzugreifen.
Vielleicht klingt es arrogant, aber man sollte doch erst mal die Arbeit, die man kritisieren möchte verstehen, bevor man Kritik äußert.