11.04.2018
Habe gestern meine neuen Werte bekommen.
Immunstatus entsprechend meiner Krankheit gut. Habe jetzt den Shift von TH2 Dominanz in die leichte TH1 Domianz geschafft.
Erniedrigte IL4 und 6 sowie 10 sind zu befürworten, außerdem auch der schlechte Quotiont Interferon-Gamma ./. IL4 weißt auf die TH1-Lage bei mir hin.
Das ist so gewollt, denn nur in diesem Bereich kann der Körper Viren vernichten (man ist dann im spezifischen Immunsystem).
Natürlich sollte man da dauerhaft nicht bleiben, aber da ich eine (reaktivierte) aktive EBV Infektion habe sind die scheinbar "schlechten" Werte für mich (im Moment) gut.
Noch was positives:
Borellien sind bei mir jetzt definitiv ausgeschlossen. Dem Himmel sei dank.
Auch der Immunoblot negativ und die CD57/CD3-NK-Zellen sind im perfekten Bereich. Also definitiv keine Borelliose.
Nun das Schlechte. Meine Mitochondrien 

Habe die mitochondriale Aktivität (Biovis) messen lassen. Tja, was soll ich sagen. Kein Wert im grünen Bereich.
Und das, obwohl ich vor 2 Jahren Citrullin, Nitrophenylessigsäure usw. alles habe testen lassen und alles war gut.
Selbst beim Laktat/Pyrovat (dem niedrigen) hat Dr. Kuklinski nicht auf Mitochondriopathie getippt.
Nun ist es doch so. Alles Mist.
Intakte Mitos: 83 %.
Geschädigte Mitos: 17 %.
Reversibel geschädigt: 85 %
Irrevesibel geschädigt: 15 % 
Steht im Befund: Die zahl der irreversibel geschädigten Mitos ist hoch. Toll 
Erkärt evtl. meine Unfähigkeit, Sport oder irgendeine Anstrengung zu machen.
Ursache? Man glaubt es kaum:
oxidativer Stress (wahrscheinlich durch jahrelangen Mangel an Vitalstoffen bedingt durch die von den Ärzten nicht entdeckte Fruktoseintoleranz (statt dessen hieß es, "ich somatisiere"! und wurde in Psychotherapie gesteckt!!)
nitrosativen Stress (kommt lt. meinem Befund aber nicht in Betracht)
Medikamente (kommt bei mir nicht in Betracht, nehme so ein Zeug nicht)
Toxine (Schwermtalle, Lösemittel) .. was ja theoretisch den Kreis schließt, wenn ich an das Gespräch mit der Ärztin von vorgestern denke, die ja gesagt hatte, sie vermutet Parasiten, und die leben gerne da, wo Lösemittel etc. sind ... und mein Xylene-Wert (Lösungsmittel) wa 2014 in einem Befund hoch.
Therapie?
Steht hier: B12 Spritzen. Hatte ich von schon geschrieben. Trainiere ich ja, selbst zu machen.
Vitamin C-Infusion. Ok, mache ich schon, aber zusätzlich soll da noch alles mögliche rein: Glutathion (mache ich schon), einige B-Vitamine, noch mal 10 mg B12 usw usw
Oral dann NAC, hochdosiert Q10, L-Carnitin usw usw.
Außerdem wird mir zur Sauerstoff-Therapie geraten, da muss ich mich schlau machen ... und ich soll "Höhentraining" machen ... da musste ich lachen, ich schaffe es noch nicht mal unbeschadet 10 min auf dem Heimtrainer zu fahren ohne anschließend für 5 Stunden mind. total krank zu sein mit Übelkeit, Schwäche usw. .. und ich soll jetzt Höhentraining machen?
Na da bin ich mal gespannt ...
Tja. Interessant ist: ich war mal bei einem Arzt vor ca. 1,5 Jahren, der auf seiner Webseite über Dr. Kuklinski und Mitochondriopathie geschrieben und sich als Fachmann ausgegeben hat. Bei ihm wurde ich aber danach nie untersucht ...