Forum: Ernährung - Studie der Universität Bonn: Haferkur senkt Blutzucker und Blutfettwerte

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Ole 2040 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej

"Bei LowCarb macht eine Haferkur eher wenig Sinn, sie würde eine eventuelle Physiologische Insulinresistenz durchbrechen aber auch den Nüchternzucker senken...

Richtig! Elli berichtete nicht nur von einem erhöhten HbA1c sondern auch in ihrem Kommentar vom20.2. von einem erhöhten Nüchternzucker von 100-105 mg/dl. 

Angesichts der dieser Werte macht eine Haferkurdurchaus Sinn, da sie helfen kann, den Blutzucker zu stabilisieren und zu senken wie ich das in meinem Kommentar erklärt habe.

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Thomas V. 6753 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Noch etwas, wenn du von Hafer profitieren willst, Stichwort Beta-Glucan, aber die Khs vermeiden möchtest, dann kannst du auch zur Haferkleie greifen. 80% der Nährstoffen sondern in der Haferhülle und die gesamten Ballaststoffe. Ich esse jeden Morgen 4 Esslöffel Haferkleie mit Joghurt, Nüssen und Beeren. Viele Ballaststoffe, viel Eiweiß, wenige Carbs.

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Thomas V. 6753 Kommentare Angemeldet am: 22.05.2018

Aber da es ja eigentlich um Haferkur ging: was bringt eigentlich eine Haferkur bei Leuten, die bisher LC gegessen haben? Ist das nicht nur etwas für jemanden, der seinen hohen Blutzucker durch die übliche Ernährungsweise mit vielen KH erzeugt hat? Viele Grüße

Richtig Elli, für diese Leute ist die Haferkur gedacht. Es wird dadurch die Insulinsensitivität erhöht und der Nüchternheit sinkt. Bei LowCarb macht eine Haferkur eher wenig Sinn, sie würde eine eventuelle Physiologische Insulinresistenz durchbrechen aber auch den Nüchternzucker senken...Dieser wird gerade bei schlanken Peesonen, die LC betreiben, durch das morgendliche Cortisol erhöht ( Dawn-Phänomen)

Aber es ist wirklich schwierig, bei dir die Ursache für das höhere Hba1C  zu finden.

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Ole 2040 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej

"Aber da es ja eigentlich um Haferkur ging: was bringt eigentlich eine Haferkur bei Leuten, die bisher LC gegessen haben? Ist das nicht nur etwas für jemanden, der seinen hohen Blutzucker durch die übliche Ernährungsweise mit vielen KH erzeugt hat?"

Hafer enthält viele Ballaststoffe, die dabei helfen, den Blutzucker zu stabilisieren und die Insulinempfindlichkeit zu verbessern. Auch wenn du Low-Carb isst, ist es wichtig genug Ballaststoffe zu essen. Sie können den Blutzuckeranstieg nach Mahlzeiten bremsen und eine gleichmäßige Insulinreaktion ermöglichen. Fehlen, Ballaststoffe, kann der HBA1c-Wert steigen, selbst wenn du wenig Zucker isst.

30-50g Haferflocken pro Tag ,kombiniert mit Protein und Fett, ist eine gute Menge, um von Ballaststoffen zu profitieren, ohne deine Kohenhydratzufuhr zu uberschreiten.

 

 

 

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Roger 1512 Kommentare Angemeldet am: 18.04.2020

Hallo Elli,

am Morgen steigt der Cortisol Wert im Blut (Aktivierung der Gluconeogense) und bei Gelegenheit könntest Du z.B. ein Tagesprofil von Cortisol im Speichel erstellen lassen. Cortisol erhöht den Kalziumeinstrom in die Zellen und Kalzium verdrängt Magnesium: z.B. Kalzium sowie Magnesium im Vollblut bzw. intrazellulär messen lassen. Ein erhöhter Kalziumeinstrom in die Zellen könnte evtl. ein Hinweis auf CWD sein (Zellstress): siehe auch https://www.semmelweis.de/images/downloads/SANUM-Post/95/95_zenzinger_cwd.pdf . Das könnte evtl. auch Deine gesundheitlichen Beschwerden und den niedrigen Eiweißwert im Blut erklären.

Auch bei einem instabilen Genick sind die Stresshormone häufig erhöht (Dr. Kuklinski): siehe auch https://www.semmelweis.de/images/downloads/SANUM-Post/100/100_zenzinger_reflux.pdf . Bei evtl. CWD wäre u.a. eine Behandlung bei einem biologischen Mediziner zu empfehlen und unter www.sanum.com kannst Du evtl. einen Privatarzt/HP in der Nähe Deines Wohnortes finden. Gute Besserung!

Roger

 

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Elli W. 279 Kommentare Angemeldet am: 30.07.2021

Hallo Roger,

eines möhte ich doch gern noch klarstellen: Ich esse kein Whey-Proteinpulver, aber täglich Amino8. Und wenn ich schreibe, ich esse relativ wenig Eiweiß (so ca. 1g/kg Körpergewicht) und sehr, sehr wenig KH, was bleibt dann noch übrig? Fett! Und das esse ich wahrlich genug: Butter, Ghee, Kokosfett. Auch Eier gehören zu meinem Lieblingsessen. Also bitte nicht immer dieselben Ratschläge, die eigentlich längst abgehakt waren. Meine Frage war ja, warum ich - TROTZDEM ich so esse, wie Du es gern proklamierst, einen relativ hohen HBA1c-Wert habe.

Aber da es ja eigentlich um Haferkur ging: was bringt eigentlich eine Haferkur bei Leuten, die bisher LC gegessen haben? Ist das nicht nur etwas für jemanden, der seinen hohen Blutzucker durch die übliche Ernährungsweise mit vielen KH erzeugt hat?

Viele Grüße 

Elli

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Juliane 316 Kommentare Angemeldet am: 12.04.2020

Zum Thema Haferkur gibt es eine HR Doku aus der Klinik in Frankfurt

Ab Minute 13  Thema Hafertage

https://www.ardmediathek.de/video/die-gesundmacher/mit-diabetes-leben-lernen-schulungswochen-in-der-klinik/hr/MmEzMDcyYjktNDAwMi00YjliLThlZGEtYWFhY2I0NGRhZDVm

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Patricia D. 1157 Kommentare Angemeldet am: 17.07.2020

Hallo Roger,

und wie Du bereits bestätigt hast, bekamen u.a. Schweine die Molke

Ich habe geschrieben, dass den Rest der Molke, den wir nicht trinken konnten, die Schweine bekamen. Das ist keine Bestätigung Deiner falschen Behauptung, dass Molke ein „Abfallprodukt“ mit minderwertigem Eiweiß sei. Ich würde auch einem Schwein und vor allem einem Schwein, von dem ich etwas essen will, kein Abfallprodukt füttern. Abfall käme in den Müll.


das hochvererdelte Whey Protein

Du meinst wahrscheinlich hochveredeltes Molkenprotein. Molkeneiweiß ist sehr hochwertig und muss meinetwegen nicht veredelt werden und ich esse ohnehin lieber nichts „Hochveredeltes“, lieber das, was auch meine Vorfahren schon aßen. Inzwischen wüsste ich, wie man ganz einfach aus Molke einen Molkenquark machen kann. Aber da ich keine Rohmilch bekomme, kaufe ich den Molkenquark lieber im Bioladen.

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Carlos 1198 Kommentare Angemeldet am: 18.12.2018

  Verunsichrung hinsichtlich "Molke ist ein "Abfallprodukt" der Molkerei und der Proteinnährwert ist extrem niedrig".

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Ole 2040 Kommentare Angemeldet am: 06.06.2023

Hej Roger,

Wie schon SK in seinem Kommentar festgestellt hat, argumentiert Reinwald biochemisch.

Er betont, das freie Aminos "besser verwertet" werden, weniger Ammoniak entseht und Gluconeogenese minimiert wird.

Diese Mechanismen sind biochemisch korrekt, haben im klinischen Alltag aber praktisch keine Relvanz.

Kurz gesagt: Biochemische Theorie ohne messbare klinische Wirkung. 

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