Forum: Ernährung - Studie der Universität Bonn: Haferkur senkt Blutzucker und Blutfettwerte
Ole, eben nicht nur persönliche Erfahrung, auch biochemisch dargelegt. Aber es bleibt dir belassen, so etwas nur mit einer Studie zu akzeptieren.
"Wie schon gesagt, C.Michalk wird dieses Thema sicher gerne mit dir diskutieren...obwohl dieses Diskussion eher kurz und sehr einseitig verlaufen wird. Er hat seine persönliche Erfahrung mit Dauerketo schon angesprochen."
Er bezieht sich auf persönliche Erfahrungen mit Dauerketo. Das ist völlig in Ordnung. Für allgemeine gesundheitliche Aussagen wären jedoch wissenschaftliche Belege wichtig, damit man nicht nur bei Einzelerfahrungen belässt. Persönliche Erfahrungen und wissenschaftliche Evidenz sollte man klar unterscheiden.
"Es geht hier aber um die Frage von Elli, die sich um ihren Hba1C Wert Gedanken macht und da sollte man alle Möglichkeiten aufzeigen."
Die Aussage, man könne durch das jahrelange Aufrechterhalten einier physiologischen Insulinresistenz einen Diabetes Typ 2 entwickeln, ist nicht wissenschaftlich belegt. Da keine belastbaren Quellen genannt wurden, handelt es sich um eine persönliche Einschätzung.
Um keine unnötige Verunsicherung zu erzeugen, sollten solche Aussagen entweder belegt oder als Meinung gekennzeichnet werden.
Und jeder, der es für sich individuell wissen möchte, kann auch diese Messungen durchführen, so dass weitere Diskussionen zwischen Th. und O. eigentlich überflüssig sind, oder?
Sehe ich wie du Roger. Nur durch persönliche Messungen kann man letzten Endes seine persönlichen Schlüsse ziehen. Wenn dann noch alle Möglichkeiten parat hat, fällt es deutlich leichter. Was auch eine große Hilfe zur Diagnose ist, wenn man ChatGPT zu Rate zieht. Ist immer ganz aufschlussreich, was da rauskommt. Deswegen Tip an Elli, gebe deine Gedanken doch mal dort ein, ich finde das immer ganz spannen, was dabei herauskommt! Das gibt neue Impulse!
Hallo Patricia,
nein, denn wenn die Gluconeogenese mit sehr viel (minderwertigem) Eiweiß getriggert wird, hilft auch keine Low Carb bzw. ketogene Ernährung (hohe Insulinwerte blockieren die Fettverbrennung). Viele Grüße!
Roger
Elli W. und Patricia ohne D. haben in verschiedenen Situationen ihren Blutzucker gemessen. Damit wissen sie doch jetzt sehr viel über ihr eigenes Blutzuckerverhalten und jede Studie zum Blutzucker kann ihnen deshalb egal sein. Und jeder, der es für sich individuell wissen möchte, kann auch diese Messungen durchführen, so dass weitere Diskussionen zwischen Th. und O. eigentlich überflüssig sind, oder?
Neuere Studien legen nahe, dass auch Süßstoffe zu einem Anstieg der Blutzuckerwerte und zur Insuliresistenz führen können. Da ich keine Süßstoffe verwende, um mein Darmmikrobiom nicht zu ändern durch Stoffe, die meine Eltern und Großeltern nicht aßen und gesund sehr alt wurden, sind auch diese Studien nicht wichtig für mich.
Dass low carb oder keto zu einer Erhöhung des Blutzuckers führen kann, überrascht mich tatsächlich. Aber da für mich eine sehr vielseitige Ernährung wichtig ist, damit ich ein vielfältiges Darmmikrobiom beibehalte, berührt mich das auch nicht weiter.
Wer eine konkrete gesundheitliche Behauptung aufstellt ( z.b. dass Low-carb/Keto langfristig Typ2-2- Diabethes verursachen kann), trægt die Beweislast.
Meine Güte Ole, in dem Text ging es um Insulinresisitenz und die Diabetisaussage folgte quasi in einem Nebensatz. Eine Beweis"last" liegt überhaupt nicht vor, ist diese Schlussfolgerung doch nicht mehr, als ein konsequentes Weiterdenken zu den Auswirkungen einer Insulinresistenz, sei sie pathologische, oder physiologisch bedingt!
Wie schon gesagt, C.Michalk wird dieses Thema sicher gerne mit dir diskutieren...obwohl dieses Diskussion eher kurz und sehr einseitig verlaufen wird. Er hat seine persönliche Erfahrung mit Dauerketo schon angesprochen.
Es geht hier aber um die Frage von Elli, die sich um ihren Hba1C Wert Gedanken macht und da sollte man alle Möglichkeiten aufzeigen.
An Elli: hier im Forum passiert es schnell , dass eine eigentlich gesunde Intervention so extrem ausgelegt wird, dass sie schon wieder kontraproduktiv ist. Es wird schnell ideologisiert und eine dogmatisch, chronische Vorgehensweise ausgearbeitet und empfohlen. Schlägt diese Vorgehensweise bei einem mal nicht an, oder verkehrt sich sogar ins Gegenteil, dann hat man etwas falsch gemacht! Untermauert wird das mit Studien.
Deswegen, dein Hinweis auf die persönliche, individuelle Situation traf den Kern!
Eines sollte man sich vor Augen führen: Der Körper mag keine Extreme, keine chronischen Vorgehensweisen, keine chronische Ernährung, egal in welche Richtung.
"Selbstverständlich werden alle Studien ignoriert, die deiner Faktenkonstruktion widersprechen."
Weder Du noch der Blogger hat in seinen von dir geposteten Artikel keine Studien zitiert, weil schlicht keine genannt werden. Fuer jederman nachlesbar:
https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/in-12-punkten-insulinresistenz-verstehen/
https://genetisches-maximum.de/hormonhaushalt/insulinsensitivitaet-5-wahrheiten/
Wer eine konkrete gesundheitliche Behauptung aufstellt ( z.b. dass Low-carb/Keto langfristig Typ2-2- Diabethes verursachen kann), trægt die Beweislast.
Wenn der Blogger (oder du) keine prospektiven Humanstudien, keine Interventionsstudien und keine systematischen Reviews nennt, dann bleibt seine Schlussfolgerung eine Interpretation biochemischer Mechanismen - aber keine klinische gsichrte Tatsache.
ohne solche Daten bleibt das eine Therorie bwz. persønliche Interpretation und keine gesicherte Tatsache.
Kleiner Tipp: hinterlassen doch bei dem Blogbeitrag einen Kommentar. Deine Kritik solltest du an den Autor richten.
Eigentlich sehe ich es eher umgekehrt bei dir...Du hast eine Meinung, untermauerst diese mit Studien, die deiner Meinung entsprechen, notfalls werden Fragmente entnommen und in einem neuen Kontext auf deine Meinung gebogen und schwupps hast du dir deine Fakten konstruiert. Selbstverständlich werden alle Studien ignoriert, die deiner Faktenkonstruktion widersprechen.
Ich denke, was sich hier zeigt, ist wieder nur ein Beweis dafür, dass es eben nicht nur ein für alle gültiges Rezept gibt, sondern der Stoffwechsel verdammt individuell ist.
Absolut!