20.08.2021
Hallo Angela,
"ich nehme so viel Vitamin c, dass Viren einfach keine Chance mehr haben tiefer zu rutschen."
Nach meinem Verständnis wirkt Vitamin C primär im Blutkerislauf (hier wird es auch "recycelt"), nicht auf den Schleimhäuten.
"Ich habe allenfalls 2 Tage Halskratzen, nicht mal richtig Halsschmerzen und etwas weniger Kraft und das war es dann."
Wenn ich dich richtig verstehe, hast du also sehr wohl eine Infektion, sogar eine Erkranung mit Symptomen. Dein Immunsystem erledigt die eindringenden Viren also eben nicht, bevor sie körperliche Auswirkungen hervorrufen können. Es mag ja sein, dass du den Krankheitsverlauf (Halzkratzen, etwas schlapp) als akzeptabel anziehst. Es kann auch sein, dass das im Falle von Covid-19 bei dir ähnlich ablaüft. Aber Covid-19 ist eben kein grippaler Effekt, nicht mal eine Grippe.
Es ist toll, dass du bei einer Erkäktung (=grippaler Infekt != Grippe) nicht mehr gleich Atemnot oder eine Bronchitis entwickelst, aber "bullitproof" bist du ganz offensichtlich trotzdem nicht (Halzkratzen, Schlappheit). Wenn dir das reicht, um dich ohne Impfung ausreichend sicher und geschützt zu fühlen und auf die Impfung zu verzichten, ist das völlig in Ordnung. Eine gute Nähr-und Vitalstoffversorgung sind sicher in jedem Fall von Vorteil und bilden eine gute Grundlage; aber keine Garantien.
Es geht, nicht zuletzt mit den ganzen Viren-Mutationen, um einen Rüstungswettlauf zwischen Pathogenen und Immunsystem. Unser Immunsystem kommt sicher gut mit bekannten Pathogenen klar; bzw. kann damit klar kommen. Bei neuen Pathogenen sieht es schon schwieriger aus. Analog zu genetisch korrekter Ernährung. Das, was für den Körper etwas "Altbekanntes" ist bereitet weniger Probleme, bzw. hat positive Auswirkungen, im Gegensatz zu modernem, überzuckertem, überaromatisiertem Industriefraß. Die Geschichte vieler isoliert naturnah (= "genetisch korrekt") lebender Völker zeigt, dass deren Immunsystem mit neuen, unbekannten Pathogenen bis zur Auslöschung überfordert war.
Da gehe ich lieber den Weg und mache das neue, offenbar hochinfektiöse Pathogen/Virus meinem Immunsystem bekannt, ohne die Erkrankung riskieren zu üssen; durch Impfung. Aber das ist meine Entscheidung, weil ich eben die Risiken der Impfung für mich geringer einschätze, als die Risiken ein Covid-19 Erkrankung. Andere mögen für sich zu einer anderen Einschätzung gelangen, was aber die bis dato objektivierbaren Risiken, Daten und Erkentnisse nicht negieren kann (Infizierte / Erkrankte / Verstorbene vs. Geimpfte / Nebenwirkungen / Impftote).
LG
Thorsten