19.06.2021
Hi Albrecht,
in dem Artikel heißt es u.A.:
"Bei durchschnittlich etwa 60 % der Getesteten mit COVID-19-Symptomen wurden solch hohe CT-Werte nachgewiesen; In den Wochen 10 bis 19 waren es sogar 78 %, die sehr wahrscheinlich nicht mehr ansteckend waren“, betont Prof. Stang. „Auch das Abfragen von COVID-19-Symptomen bei Getesteten würde helfen, die Ergebnisse von RT-PCR-Tests besser bewerten zu können.“"
Also hohe CT Werte auch bei symptomatisch Erkrankten, die dann angeblich nicht infektiös sein sollen, aber zur Sicherheit soll man die nochmal befragen? Um welche Erkenntniss zu bekommen?
Es bleibt nach wie vor das Problem, dass der PCR-Test erst mal nur eine Momentaufnahme liefert. Ein niedriger CT spricht dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine hohe Virenlast im Anstrich und damit auch für eine hohe Infektiösität.
Ein höherer CT Wert gibt aber alleine kein Entwarnung, da man da erst mal nicht weiß, ob man den aufsteigenden oder absteigenden Ast des Infektionsverlaufs erwischt hat, oder einfach nur eine schlechte Probenentnahme stattgefunden hat.
Wie sieht es denn mit den Vorsitzenden Schnelltests aus? Die sind ja deutlich weniger sensitiv, als PCR Tests und neigen zu einer höheren Rate an falsch-negativen Ergebnissen. Die positiven müssen also eine entsprechend höhere Virenlast mitbringen, die dann nochmal mittels PCR überprüft werden muss, bevor das Ergebnis in die Inzidenzzahlen einfließen kann.
Wie sieht hier eigentlich die Relation aus? D.h. wie viele positive Schnelltestergebnisse werden durch nachfolgende PCR bestätigt oder widerlegt?
LG Thorsten